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Datensilos aufbrechen Snowflake launcht Data Cloud

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Datenexperte Snowflake hat die Data Cloud gestartet. Sie soll als Schnittstelle zwischen der Infrastructure und Application Cloud bestehende Datensilos aufbrechen. Zudem wurden neue Funktionen für Snowflakes Cloud-Data-Plattform vorgestellt.

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Snowflake hat seine neue Data Cloud vorgestellt.
Snowflake hat seine neue Data Cloud vorgestellt.
(Bild: Snowflake)

Die neue Data Cloud soll Unternehmen unter anderem eine nahezu unbegrenzte Skalierung ermöglichen. Zudem können sie über alle Cloud-Anbieter und Landesgrenzen hinweg operieren. Als Application-Cloud-Anbieter stellt beispielsweise Salesforce den eigenen Kunden die neue Data Cloud von Snowflake zur Verfügung. Unternehmen können ihre Daten über den „Einstein Analytics Output Connector“ reibungslos in das neue Ökosystem übertragen und mit bestehenden Datensätzen verbinden. Lücken werden dadurch laut Snowflake nachhaltig eliminiert.

„Unternehmen hatten in der Vergangenheit große Schwierigkeiten, ihre Daten vollständig und gewinnbringend zu mobilisieren. Die Data Cloud wurde deshalb speziell dafür konzipiert, enorme Größen und Rechenleistungen zu erbringen. Dadurch können Unternehmen ihre Daten in einem breiteren Kontext miteinander verknüpfen, wodurch entscheidende Erkenntnisse über das bisher vorstellbare Maß hinaus gewonnen werden können“, erklärt Snowflake-CEO Frank Slootman.

Cloud-Data-Plattform ausgebaut

Im Rahmen des Launches der Data Cloud präsentierte Snowflake auch einige Neuerungen für seine Cloud-Data-Plattform. So ist nun mit Snowsight ein neues Analyseverfahren an Bord, das der Verbesserung von Abfragen und Befehlen dient. Dazu zählen beispielsweise SQL-Autovervollständigung, Kollaboration, Visualisierungen und Dashboards.

Weitere Ergänzungen umfassen eine dynamische Datenmaskierung, externe Tokenisierung zur Einbindung von Drittanbieterlösungen sowie ein Suchoptimierungsdienst, der die Leistung für Punkt-Lookup-Abfragen erhöhen soll. Außerdem wurden unter anderem das Aufrufen externer Daten, die Account-Verwaltung, der Echtzeit-Datenaustausch sowie der Snowflake Data Marketplace verbessert.

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