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Accenture-Report identifiziert Erfolgsstrategien Sieben Tipps für neue IoT-Geschäftsmodelle

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Im Rahmen eines Reports hat der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Acctenture sieben Schritte identifiziert, die Unternehmen beim Erschließen von Geschäftsmodellen mit dem Internet der Dinge (IoT) helfen.

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Accenture gibt Tipps rund um das Internet der Dinge.
Accenture gibt Tipps rund um das Internet der Dinge.
(Accenture)

Die rasante Digitalisierung von Produkten und Prozessen sowie der Trend zu „Everything as a Service“ führen in der Wirtschaft zu tiefgreifenden Veränderungen der Geschäftsmodelle. Das Internet der Dinge wird zum wettbewerbsentscheidenden Kriterium. Im Report „Driving Unconventional Growth Through the Industrial Internet of Things“ nennt Accenture sieben Schritte für Unternehmen, um neue Geschäftsmodelle in diesem Segment zu erschließen. Diese lauten wie folgt:

1. In alle Richtungen denken

Am Anfang dürfen ruhig wilde Spekulationen stehen. Unternehmen sollten sich fragen, welche Services rund um welche Produkte ihren Kunden nutzen könnten. Weitergedacht, können sie sich fragen, was den Kunden ihrer Kunden nutzen könnte. Dazu gehört auch eine sachliche Bestandsaufnahme dessen, wie weit das Unternehmen auf diesem Weg schon ist und wie es die nötigen Skills entwickeln kann.

2. Das Umfeld der Partner beobachten

Weil der eigene Erfolg auch von Partnern und Zulieferern abhängt, muss deren Umfeld beobachtet werden. Zum einen können über dieses Umfeld neue Kunden erreicht werden, zum anderen könnten Partner der Partner im eigenen Umfeld wildern.

3. Design und Entwicklung der Plattform angehen

Von der technologischen Seite her ist zu prüfen, welche Plattform das Unternehmen braucht. Entscheider müssen festlegen, ob und welche Zugriffsmöglichkeiten Externe haben sollen (Entwickler, Zulieferer, Kunden). Eine weitere Frage lautet, welche Services man über welche Kanäle anbieten will.

4. Die finanzielle Seite betrachten

In den finanziellen Fragen geht es statt wilder Spekulationen um möglichst realistische Betrachtungen künftiger neuer Umsätze. Die Kosten des Transformationsprozesses gehören in diese Betrachtung ebenso wie die Gestaltung von Preisen und Margen.

5. Die neuen Angebote verkaufen

Unternehmen müssen ihre Vertriebspartner von den Vorteilen der neuen Angebote überzeugen. Konflikte können entstehen, wenn das Unternehmen Services jetzt online anbieten will, die zuvor über einen Vertriebspartner gelaufen sind.

6. Sich in Rechts- und Datenschutzfragen auf den neuesten Stand bringen

Wer seine haptischen Produkte um digitale Services erweitert, betritt in Rechtsfragen möglicherweise Neuland. Gesetzliche Vorgaben und Datenschutzbestimmungen sind zu beachten.

7. Den Menschen nicht vergessen

Wer bisher handfeste Maschinen produziert hat und diese nun um digitale Dienstleistungen erweitert, mutet den Mitarbeitern erhebliche Umstellungen zu. Sie dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Schließlich soll die Produktivität steigen.

„Wir sehen einen Schub bei intelligenten Produkten, die mit zahlreichen Sensoren und einer Internetschnittstelle ausgestattet sind. Viele Unternehmen setzen schon jetzt auf die Vernetzung und arbeiten intensiv an digitalen Geschäftsmodellen rund um ihre Produkte“, sagt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland und Mitglied im Vorstand des BITKOM. Entscheidend sei, dass die deutschen Leitbranchen die Potenziale des Internet der Dinge nutzen. „Wer zwar ein tolles Produkt herstellt, aber dazu keine digitalen Services anbietet, muss schnellstens umdenken“, erklärt Riemensperger.

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