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Vernetzung Sicherheit für das Internet der Dinge

Autor / Redakteur: Carina Schipper / Nico Litzel

Bis 2020 sollen mehr als 25 Milliarden IoT-Geräte im Einsatz sein, berichtet Symantec. Das Unternehmen schützt Geräte im Internet der Dinge, von Fernsehgeräten über Autos bis hin zu intelligenten Zählern und kritischen Infrastrukturen. Jetzt erweitert es sein Sicherheitsportfolio um Embedded Critical Systems Protection als neuen Schutz vor Zero-Day-Angriffen. Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf gehört zu den ersten Kunden.

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Die Anwendungssoftware versperrt laut Hersteller Hackern den Zugriff auf die Geräte.
Die Anwendungssoftware versperrt laut Hersteller Hackern den Zugriff auf die Geräte.
(Bild: David Goehring, CC BY 2.0, flickr.com)

„Mit immer neuen Innovationen im IoT-Bereich und immer mehr Geräten steigt auch die Gefahr für Cyber-Angriffe. Hier entstehen ganz neue „Spielwiesen“ für Hacker. Was die Automobilindustrie angeht, so können Angreifer inzwischen tatsächlich von ihrer Tastatur aus das Fahrzeug steuern und zum Beispiel auch ausbremsen“, erläutert Thomas Hemker, Sicherheitsstratege bei Symantec. „Symantec arbeitet mit zahlreichen Herstellern aus der Automobilindustrie, von Industriesteuerungsanlagen bis hin zu Halbleiterprodukten zusammen, genauso wie mit Unternehmen im Gesundheitswesen und im Einzelhandel.“ Als Teil seiner umfassenden Unified Security-Strategie investiert Symantec in sein Angebot umfangreicher IoT-Sicherheitslösungen. Zu diesem Ansatz gehören Authentifizierung, Gerätesicherheit, Analyseverfahren und Management. Diese Lösungen schirmen Fahrzeuge, medizinische Geräte, Industriesteuerungsanlagen und Geräte der Unterhaltungselektronik vor Hacker-Angriffen ab.

Gerätesicherheit durch Symantec Embedded Critical Systems Protection

Die im Gerät integrierte Anwendungssoftware schützt gegen Angriffe und härtet das System. Das verhindert Zero-Day-Angriffe und Manipulationen. Im Bereich Privatkundenbanken und Einzelhandel arbeitet Symantec ab sofort mit Wincor zusammen. Weitere Kunden finden sich unter Industrieunternehmen und Automobilherstellern.

IoT Roots of Trust und Gerätezertifikate

Symantec arbeitet mit Chipherstellern und Anbietern von Verschlüsselungsbibliotheken wie Texas Instruments und wolf SSL zusammen. Die Partner integrieren Sicherheit bereits in der Hardware. Bei diesen Kooperationen bringt sich das Unternehmen als führende Zertifizierungsstelle (CA) ein. Dies bringe Symantec mit den integrierbaren Engines der Partner zu neuen „Roots of Trust“ zusammen – einem Eckpfeiler für die sichere Verschlüsselung und Authentifizierung auf Geräten, heißt es.

Code-Signing-Zertifikate und Secure App Services

Um sicherzustellen, dass der Code eines IoT-Geräts autorisiert ist, stellt Symantec Code-Signing-Zertifikate sowie einen Code-Signing-Service für zahlreiche im IoT-Bereich übliche Codeformate zur Verfügung. Neue Technologien sollen Unternehmen im Bereich der IoT-Sicherheit unterstützen. Darunter befinden sich ein IoT-Portal zur Verwaltung aller IoT-Sicherheitssysteme über eine gemeinsame Benutzeroberfläche sowie Sicherheitsanalysen, die proaktiv Anomalien erkennen. Diese geben Hinweise auf versteckte Angriffe auf IoT-Netzwerke.

Um weitere Innovationen im Bereich IoT-Sicherheit zu fördern, kündigte Symantec die Zusammenarbeit mit Frost Data Capital an, um Start-Ups in ihrer Anfangsphase finanzielle Mittel, Ressourcen und Fachwissen zugänglich zu machen. Frost Data Capital fördert das Gründungszentrum, in dem es sowohl erfahrene Unternehmer als auch bewährte Innovationsmethoden und -prozesse sowie umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Big Data-Analyse, IoT, Industrie und Gesundheitswesen zur Verfügung stellt.

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