IIoT-Plattform Senseforce und T-Systems kooperieren

Autor / Redakteur: Sandro Kipar / Nico Litzel

Der Technologieanbieter Senseforce kooperiert zukünftig mit der Telekomtochter T-Systems. Besonders Betreiber von IIoT-Systemen sowie Maschinen- und Anlagenbauer sollen davon profitieren.

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Die intelligente Verknüpfung von Daten- und KI-Anwendungen soll Maschinen- und Anlagenbauer bei ihrer digitalen Transformation unterstützen.
Die intelligente Verknüpfung von Daten- und KI-Anwendungen soll Maschinen- und Anlagenbauer bei ihrer digitalen Transformation unterstützen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Kooperation soll vor allem die Kunden von Senseforce dabei unterstützen, ihre IIoT-Systeme vor Ausfällen zu schützen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Gelingen soll dies durch KI-basierte Predictive Intelligence, mit der Probleme frühzeitig erkannt werden können. Ein Maschinenstillstand wird mit Technologien rund um Predictive Maintenance deutlich unwahrscheinlicher, weil das System – meistens mithilfe eines digitalen Zwillings – den Wartungsbedarf von kritischen Komponenten laufend neu berechnet.

Mit Low-Code Applikationen selbst bauen

Herzstück der Zusammenarbeit ist die IIoT-Plattform von Senseforce, heißt es weiter. Dabei handelt es sich um eine managed Platform-as-a-Service-Lösung, die Maschinen über bekannte Protokolle und Schnittstellen mit der Cloud verknüpft. Nutzer können mit Low-Code-Tools eigene Applikationen bauen und benötigen laut dem Unternehmen kein tieferes Programmierwissen.

T-Systems ist dagegen auf datengetriebene Geschäftsprozesse und die Aufbereitung und Auswertung ihrer Daten spezialisiert. Die Telekomtochter erstellt auch individuelle Predictive-Maintenance- und Predictive-Quality-Konzepte. „Die intelligente Verknüpfung von Daten und der Einsatz von KI- Mechanismen erlauben Vorhersagen über zukünftigen Wartungsbedarf, Systemausfälle und Produktqualität", sagt Karlheinz Blank, Executive Consultant T-Systems. Die beiden Unternehmen geben an, dass im Bereich Service Kostensenkungen bis zu 10 Prozent möglich seien. Bei Garantie- und Gewährleistungskosten könnten es 25 Prozent sein.

Dieser Atikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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