Exasol-Studie Schulung von Datenkompetenz – Deutschland hat Nachholbedarf

Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Der souveräne Umgang mit Daten ist in der modernen Arbeitswelt unerlässlich geworden. Das spiegelt auch der steigende Bedarf an ausgebildeten Fachkräften wider. Exasol hat eine Studie zur Datenkompetenz der 16- bis 21-jährigen, der Digital Natives, in Deutschland durchgeführt, mit dem Ergebnis: Deutschland hat Nachholbedarf.

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Mathias Golombek, CTO bei Exasol.
Mathias Golombek, CTO bei Exasol.
(Bild: Exasol)

Die Studie ergab, dass nur 18 Prozent der Meinung sind, dass die Schuldbildung die nötigen Kompetenzen vermittelt, die für die Nutzung von Daten benötigt werden. Weniger als die Hälfte der Befragten glaubt, über die nötigen Fähigkeiten für einen sicheren Umgang mit Daten zu verfügen.

Unterschiede bei den Geschlechtern

Der Exasol-Studie zufolge sind rund 13 Prozent der weiblichen Befragten mit Data Analytics sehr vertraut. Bei den männlichen Studienteilnehmern steigt die Zahl auf 24 Prozent an.

Mathias Golombek, CTO bei Exasol, sagt: „Die Zukunft der Unternehmen liegt in den Händen der Digital Natives und den nachfolgenden Generationen. Lücken in der Datenkompetenz müssen für eine zukunftssichere Arbeitswelt daher schnellstmöglich geschlossen werden. Vor allem die Politik, aber auch die Bildungseinrichtungen und Unternehmen sehen wir hier in der Pflicht.“

Potenziale bei den Digital Natives

Die 16- bis 21-jährigen sollen allerdings auch über Potenziale verfügen, die für den Umgang mit Daten vorteilhaft sind. Dazu zählen unter anderem Spaß daran zu haben, mit Daten zu arbeiten und diese zu analysieren.

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