Spatenstich auf dem Campus SAP-Forschungsstandort entsteht an der TU München

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Am Mittel Juli begann auf dem Campus Garching der Technischen Universität München die Bauphase des neuen Forschungs- und Entwicklungsstandorts von SAP. Dort steht künftig die Digitale Transformation im Mittelpunkt.

Firmen zum Thema

Das neue SAP-Gebäude soll modernste Standards erfüllen.
Das neue SAP-Gebäude soll modernste Standards erfüllen.
(Bild: SAP)

Bauherr SAP setzte den ersten Spatenstich gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Stadt Garching und der TU München. Auf dem Campus Garching entsteht nun ein rund 19.000 Quadratmeter großer Neubau.

Das Gebäude ist Bestandteil der 2019 vereinbarten langfristigen Forschungspartnerschaft zwischen SAP und der TU München. In Kooperation mit den Wissenschaftlern der Universität sollen künftig Innovationen für die nachhaltige Digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft erforscht werden. Beispiele sind etwa resiliente Beschaffungsnetzwerke, das Management elektrischer Ladeinfrastrukturen oder die Verbesserung von Unternehmensentscheidungen durch die Berücksichtigung nicht-finanzieller Wertschöpfungseffekte.

Nachhaltigkeit auch beim Gebäude

Nachhaltigkeit steht nicht nur künftig auf dem Programm, sondern spiegelt sich auch beim Bau des neuen Gebäudes wieder. Es erfüllt internationale Nachhaltigkeitsstandards: SAP strebt das Gold-Zertifikat gemäß LEED-Verfahren („Leadership in Energy and Environmental Design“) an. Neben einer Photovoltaikanlage auf dem Dach entstehen rund um das Gebäude 50 Ladepunkte für Elektroautos. Nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2023 soll der Neubau rund 600 SAP-Mitarbeiter sowie 120 Forscher und Vertreter verschiedener Lehrstühle beherbergen. Die Räumlichkeiten reichen von gemeinsam nutzbaren Arbeitsbereichen über Schulungsräume bis hin zu einem Auditorium samt multifunktionalem Atrium.

„Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen weiteren Meilenstein unserer gemeinsamen Forschungspartnerschaft mit der TUM. Der einzigartige Standort direkt auf dem Campus der TUM und die Nähe zu ihren führenden Wissenschaftlern ermöglicht uns neue Interaktions- und Kollaborationsmöglichkeiten. Wir erhoffen uns einen weiteren Innovationsschub aus unseren gemeinsamen angewandten Forschungsprojekten“, freut sich Thomas Saueressig, Vorstandsmitglied der SAP SE und verantwortlich für das Product Engineering.

(ID:47536054)