Dell präsentiert umfassende Bundles für Internet of Things

Referenzarchitektur für Computer Vision

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Per KI will Dell Kameraaufnahmen analysieren und umsetzbare Erkenntnisse liefern.
Per KI will Dell Kameraaufnahmen analysieren und umsetzbare Erkenntnisse liefern. (Bild: © agsandrew - stock.adobe.com)

Dell erweitert sein IoT-Portfolio. Neben einer Überwachungslösung mit KI-gestützter Computer Vision kündigt der Anbieter dabei IoT Connected Bundles an. Mit denen soll der Channel schlüsselfertige Lösungen für spezifische Kundenanforderungen ausliefern – vom Edge bis in die Cloud.

Mit den jetzt angekündigten Produkten und Bundles will Dell Technologies (Dell) sichere und skalierbare Lösungen für Edge Computing und IoT-Anwendungen bereitstellen. Hierfür greift der Anbieter auch auf Technologien von Teilnehmern des Dell Technologies IoT Solutions Partner Program zurück und kooperiert mit Intel.

Computer Vision und Messwerte

Konkret verweist Dell dabei auf Intels Bildverarbeitungs- und Analysetechnologien. Die seien in der ab sofort verfügbaren Referenzarchitektur einer IoT-Überwachungslösung verfügbar. Das Angebot soll Kameraaufnahmen automatisch per künstlicher Intelligenz (KI) analysieren und umsetzbare Erkenntnisse liefern. Durch Computer Vision erfasste Ereignisse könnten dabei auch gemeinsam mit Telemetriedaten ausgewertet werden, darunter Messwerte zu Spannung, Strom und Druck.

Mit den Funktionen für Computer Vision sollen Unternehmen relevante Informationen in verschiedenen Bereichen genauer, effizienter und effektiver erkennen als bisher – sagt Dell und verweist dabei insbesondere auf Anwendungen für öffentliche Sicherheit, Kundenzufriedenheit, Warenbestand und Produktqualität.

Noch in diesem Jahr will Dell die IoT-Überwachungslösung als vorintegriertes Angebot mit getesten Hard- und Softwarekomponenten auf den Makrt bringen. Teil der Offerte sind dann Mikrosegmentierung (VMware NSX-T), ganzheitliche Managementfunktionen (VMware Pulse IoT Center und Software Defined Data Center) sowie in Echtzeit ausgelieferte Over-the-Air-Updates und Sicherheitspatches.

Laut Dell skaliere die Lösung auf bis zu Tausende von Sensoren und Kameras. Per Dell EMC Elastic Cloud Store könnten zwischen 300 TByte und 50 PByte Speicher automatisiert und fehlertolerant bereitgestellt werden. Mit ESXi Enterprise Plus stelle man überdies Services für Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery bereit.

IoT Connected Bundles per Channel

Ausschließlich über den Channel will Dell überdies IoT Connected Bundles vertreiben. Die sind auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnitten und enthalten Sensoren sowie lizenzierte Software von Partnern. Zudem umfassen die Pakete verschiedene Infrastrukturlösungen von Dell – vom Edge-Gateway bis hin zu Embedded PC und Server.

Zu den schlüsselfertigen Lösungen gehören laut Dell:

  • ELM: Compliance-aaS für HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning)-, Kühl- und Stromversorgungssysteme;
  • V5-Systems: Unabhängig arbeitende Überwachung für die Sicherheit im Außenbereich;
  • IMS Evolve: Energieeinsparung für den Lebensmitteleinzelhandel bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensmittelqualität und -sicherheit;
  • Modius: Advanced Data Center Infrastructure Management (DCIM);
  • Pelco: Videoüberwachung, zugeschnitten auf die Anforderungen von Bildungseinrichtungen;
  • Pixel Velocity: Effiziente Fernüberwachung von Anlagen zur Öl- und Gasgewinnung;
  • ActionPoint: Predictive Maintenance für mittelständische Fertigungsunternehmen;
  • Software AG: Digitale Manufacturing Intelligence Suite (Codename: IoT2Go).

Im Zusammenhang mit den jetzt gemachten Ankündigungen betont Dell das eigene Engagement für Offenheit und Standardisierung im IoT-Bereich. So wolle man sich verstärkt am herstellerneutralen Open-Source-Projekt EdgeX-Foundry beteiligen. Zudem sei man in Industrial Internet Consortium (IIC), OpenFog Consortium und Automotive Edge Computing Consortium (AECC) aktiv.

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