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Neue Schnittstellen und Zertifikate auf der Open-Source-Wolke in Aussicht

Red Hat münzt seine Produkte auf Big Data und Open Hybrid Clouds

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Betriebssystem + Storage + Virtualisierung

Red Hat Storage Server bietet leistungsfähige Features für Big-Data-Applikationen wie Geo Replication, High Availability, POSIX-Compliance, Disaster-Recovery und -Management – unabhängig vom Ort der Datenspeicherung und unter Beibehaltung der API-Kompatibilität. Unternehmen erhalten damit eine vereinheitlichte Daten- und Scale-out-Storage-Software-Plattform, mit der sie Datei- und Objekt-basiert in physischen und virtuellen Umgebungen sowie in Public und Hybrid Clouds arbeiten können.

Integrativer Bestandteil der Angebotspalette ist „Red Hat Enterprise Virtualization“: Der Storage-Server ist auf die Version 3.1 abgestimmt und ermöglicht eine gemeinsame, sichere Nutzung eines Speicher-Pool, der von Red Hat Storage Server verwaltet wird. Diese Integration bietet laut Red Hat durch geringere Betriebskosten, eine bessere Portabilität, freie Wahl bei der Infrastruktur, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und den Innovationen, wie sie durch die oVirt- und Gluster-Projekte gefördert werden.

Durch die Kombination dieser Plattformen könne das Unternehmen zudem seine Open-Hybrid-Cloud-Strategie konsequent umsetzen: Es entstehe ein integrierter und konvergenter Knoten – aus Red Hat Storage Server und Red Hat Enterprise Virtualization, der gleichzeitig Rechen- und Speicherressourcen bereitstellt.

Betriebssystem + Storage + Virtualisierung + Middleware

Schließlich interpretiert das Unternehmen seine „JBoss Middleware“ als hybrid-cloud-fähig. Sie biete Unternehmen leistungsfähige Funktionen für die Erstellung und die Integration von Big-Data-Applikationen, die mit neuen Techniken wie Hadoop oder „MongoDB“ arbeiten.

Big Data bringe nur dann einen Mehrwert, wenn Unternehmen schnell Informationen zur Verfügung hätten und darauf intelligent reagieren könnten. Lösungen, die mit Red Hat JBoss Middleware erstellt wurden, könnten mit Hilfe schneller Messaging-Technologien Hadoop mit sehr großen Mengen unterschiedlichster Daten versorgen.

Sie vereinfachten zudem die Zusammenarbeit mit MongoDB via „Hibernate OGM“ und verarbeiteten große Datenvolumina einfach und schnell mit „Red Hat JBoss Data Grid“. Die JBoss-Enterprise-Services-Plattform ermöglicht zudem einen Zugriff auf Hadoop und auf traditionelle Datenquellen.

Aber eine Mustererkennung in Datenströmen zur Identifizierung von Chancen und Risiken ist mit JBoss Enterprise BRMS ebenfalls möglich. Das Middleware-Portfolio von Red Hat biete Unternehmen eben eine umfangreiche Unterstützung bei Big Data, so Red Hat.

Das sagt der Analyst:

Ashish Nadkarni, Research Director Storage Systems und co-lead Big Data Global Overview bei IDC, sieht das positive: „Red Hat ist bestens im Bereich der Enterprise-Big-Data-Solutions positioniert, einem Markt, der IDC zufolge von 6 Milliarden Dollar auf 23,8 Milliarden Dollar im Jahr 2016 wachsen wird.“

Das Unternehmen sei zudem einer der wenigen Infrastrukturanbieter, die eine umfassende Big-Data-Lösung bereitstellen könnten. „Grund dafür ist das breite Spektrum von Infrastrukturlösungen und Applikationsplattformen für den Einsatz im Rechenzentrum vor Ort oder in der Cloud. Red Hat steuert in den Open Source Communities wichtige Beiträge zur Entwicklung eines Big-Data-IT-Stack bei – von Linux über Openstack Origin bis zu Gluster – und wird daher auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei Big Data spielen.“

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