Hybrider Cloud-Service gestartet Qlik Forts ermöglicht flexible Datenanalysen

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit Qlik Forts ermöglicht Qlik die Analyse von Daten, unabhängig von deren Speicherort. Das soll nicht nur bestehende IT-Investitionen schützen, sondern auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben vereinfachen.

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Qlik Forts ist ab sofort Teil der Qlik Cloud.
Qlik Forts ist ab sofort Teil der Qlik Cloud.
(Bild: Qlik)

Qlik Forts erweitert ab sofort das Angebot der Qlik-Cloud-Plattform. Die neue Lösung soll die Cloud-Analysefunktionen von Qlik dorthin bringen, wo Daten und Rechenleistung benötigt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die betreffenden Daten vor Ort, in einer virtuellen Private Cloud oder in einer Public Cloud befinden. Sie müssen dank Qlik Forts für eine Cloud-Analyse nicht mehr verschoben werden.

Laut Qlik soll die neue Lösungen Kosteneinsparungen und Performance-Vorteile von Software as a Service (SaaS) bieten und gleichzeitig alle Anforderungen von Governance, Rechtsprechung und Richtlinien erfüllen. Zudem soll die nahtlose und latenzarme Nutzererfahrung über jede beliebige Cloud hinweg für eine schnellere Verwendung relevanter Daten sorgen. Dies sei laut Qlik ein Schlüsselelement auf dem Weg zu Active Intelligence. Bei diesem Konzept ermöglichen Technologie und Prozesse auf Grundlage aktueller und zuverlässiger Echtzeitdaten sofortige Maßnahmen, um den Geschäftswert zu erhöhen.

Datensilos aufbrechen

Qlik Forts ist ein hybrider Cloud-Service, der sich als virtuelle App vor Ort oder in einer beliebigen Cloud ortsunabhängig nutzen lässt. Dazu befinden sich sogenannte Forts im Netzwerk eines Unternehmens und hinter der Firewall. Alle genutzten Anwendungen, Datenverbindungen und Dateien verbleiben lokal in diesen Forts, sodass alle Anforderungen an den Datenstandort erfüllt werden.

„Unternehmen schöpfen das volle Potenzial von Cloud Analytics nicht aus. Ein Großteil ihrer Daten verbleibt noch immer in Silos aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen und Souveränitätsbeschränkungen, Datenexport- und Rechenkosten sowie einer aufwendigen Orchestrierung, die zu einer eingeschränkten Nutzererfahrung führt“, erklärt James Fisher, Chief Product Officer von Qlik. Im Gegensatz zu anderen Analytics-Anbietern verlange Qlik von seinen Kunden nicht, dass sie ihre Daten in die Cloud verschieben. „Mit Qlik Forts verstärken wir diese Flexibilität und Wahlmöglichkeit durch die Option, Qlik Cloud-Analytics bei Bedarf direkt neben ihren lokalen Daten einzusetzen und so ihre bestehenden Investitionen, Governance-Anforderungen und Multicloud-Strategien vollständig zu berücksichtigen“, ergänzt Fisher.

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