IBM-Telum-Prozessor Prozessor für Künstliche Intelligenz angekündigt

Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Die IBM hat auf der jährlichen Hot-Chips-Konferenz Details zum neuen IBM-Telum-Prozessor vorgestellt. Der Telum mit On-Chip-Beschleunigung für KI soll Kunden, basierend auf Deep Learning, die Nutzung von KI-Inferenz innerhalb zeitkritischer Transaktionen erlauben.

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IBM stellt einen neuen Prozessor für Künstliche Intelligenz vor.
IBM stellt einen neuen Prozessor für Künstliche Intelligenz vor.
(Bild: IBM)

Verglichen mit anderen Serverprozessoren soll der IBM-Telum-Prozessor die zehnfache Rechenleistung pro Kern für KI-Aufgaben bereitstellen. IBM-Telum soll so konzipiert sein, dass Anwendungen effizient dort ausgeführt werden können, wo sich die Daten befinden.

Telum hilft bei der Betrugserkennung

Durch das zentralisierte Design des Prozessors und der hohen Leistung bei KI-spezifischen Workloads, soll sich der IBM-Telum-Prozessor besonders für Aufgaben im Finanzdienstleistungsbereich eignen. Dazu zählen beispielsweise Betrugserkennung, Kreditverarbeitung, Clearing, Geschäftsabwicklung, Geldwäschebekämpfung und die Risikoanalyse.

Besonders in Anbetracht, da Verbraucher im 2020 Consumer Sentinel Network Databook angegeben haben, rund 3,3 Milliarden US-Dollar durch Betrug verloren zu haben, wird dies umso wichtiger.

Technische Daten des Prozessors

Der Chip enthält acht Prozessorkerne mit einer tiefen superskalaren Out-of-Order-Befehlspipeline, läuft mit einer Taktfrequenz von mehr als 5 GHz und ist für die Anforderungen heterogener Workloads optimiert. Er verfügt über 32 MB Cache pro Kern und ermöglicht den Aufbau von Systemen mit bis zu 256 physischen Kernen.

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