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Projekt Geode Pivotals In-Memory-Datenbank GemFire wird Open Source

Autor / Redakteur: Dipl. -Ing. Thomas Drilling / Nico Litzel

Pivotal macht seine Ankündigung vom Februar war und beginnt mit dem jetzt initiierten Projekt Geode damit, die Kern-Komponenten seiner Big-Data-Suite nach und nach unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen.

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Im Rahmen des Projekts Geode macht Pivotal die Quellen der In-Memory-Datenbank GemFire frei zugänglich.
Im Rahmen des Projekts Geode macht Pivotal die Quellen der In-Memory-Datenbank GemFire frei zugänglich.
(Bild: Pivotal)

Nachdem Pivotal Ende Februar angekündigt hatte, die Kernkomponenten seiner Big-Data-Suite unter einer Open-Source-Lizenz frei verfügbar machen zu wollen, lässt die EMC-Tochter nun Taten folgen und macht mit dem Projekt Geode den Anfang.

Geode soll in den Incubator der ASF

Teil der Open-Source-Strategie von Pivotal ist laut zugehöriger Ankündigung auch, dass das Projekt Geode seine Heimat im Incubator der Apache Software Foundation (ASF) finden soll und Pivotal Platin Sponsor der ASF wird. Projekt Geode ist damit das erste Projekt, mit dem Pivotal sein Versprechen der Freigabe sämtlicher Kern-Komponenten seiner Big-Data-Suite umzusetzen beginnt. Geode wiederum bildet den Code der Kernkomponente von Pivotals In-Memory-Datenbank GemFire.

Wie es weiter geht

Im Vorschlagstext für den Incubator bezeichnet Pivotal Geode als Datenverwaltungsplattform, welche Anwendungen, die sich mit der Ein- und Ausgabe von Daten befassen, einen Echtzeitzugriff auf verteilten Architekturen erlaubt. Derweil finden sich eine Dokumentation und Trainingsunterlagen auf GitHub. Für das Herunterladen des Source Codes ist das Anlegen eines Accounts im Pivotal Network erforderlich.

Ein dicker Brocken

Derzeit sucht das Projekt noch Unterstützer für die Bereiche Issues, Dokumentation, Webseite, sowie Art & Design und Präsentation. Aus der Ankündigung geht zwar auch hervor, dass GemFire mit einem beträchtlichen Alter wohl relativ ausgereift ist, allerdings auch über eine Million Codezeilen enthält, überwiegend in Java. Interessierte Unterstützer werden es daher nicht einfach haben, sich in den Geode-Code einzuarbeiten. Im Verlauf dieses Jahres will Pivotal dann auch die Quellen von HAWQ und Greenplum Database in Open-Source-Projekte umwandeln.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist