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3,3 Zettabyte Datenverkehr pro Jahr Permanente Datenkontrolle wird immer dringlicher

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Wie der Visual Networking Index (VNI) von Cisco zeigt, wird der weltweite Datenverkehr bis zum Jahr 2021 auf 3,3 Zettabyte jährlich zunehmen. Eine sichere Verwaltung der eigenen Daten wird zunehmend nötig – denn häufig sind die Informationen nur temporär erforderlich.

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Der intelligente Umgang mit digitalem Wissen wird immer notwendiger.
Der intelligente Umgang mit digitalem Wissen wird immer notwendiger.
(Bild: Geralt / pixabay.com / CC0 )

Ein solches System stellt die Esentri AG mit dem Projekt EDV („Einfaches Digitales Vergessen“) bereit. „Je mehr Daten ausgetauscht werden und je sensibler die Informationen sind, umso mehr rückt auch das Thema Datensicherheit in den Fokus der Nutzer – wobei bestehende Angebote zunehmend kritisch hinterfragt werden. Mit dem Projekt EDV möchten wir den Anwendern deshalb eine permanente Kontrolle über ihre Daten geben, Vertrauen in das entwickelte System schaffen und die Risiken einer unerlaubten Nutzung von Daten minimieren“, erklärt Projektleiter Mario Herb. Es sind neue Konzepte erforderlich, die trotz der steigenden Datenmenge für angemessenen Schutz der übertragenen Daten sorgen. Dies betrifft insbesondere persönliche und geschäftskritische Informationen. So müssen einige Daten oft nur temporär verfügbar sein und könnten danach wieder gelöscht werden.

Daten nicht zu lange vorhalten

Das Projekt EDV erforscht Möglichkeiten zum selbstbestimmten Austausch sensibler oder personenbezogener Informationen sowie Möglichkeiten zum selbstständigen Löschen dieser Daten. Ziel ist es, ein System aus Hard- und Software zu entwickeln, das den sicheren Austausch und die Verwaltung der Informationen ermöglicht. Zur Hardware zählt beispielsweise ein Kartenlesegerät für elektronische Personalausweise, das die eindeutige Identifizierung des Nutzers gewährleistet. Softwareseitig wird unter anderem per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der sichere Datenaustausch sichergestellt. Zudem behalten die Nutzer auch nach dem Versand die Kontrolle über ihre Daten: Sie können zum Beispiel temporäre Zugriffsrechte vergeben oder mittels einer Frist die automatische Löschung sicherstellen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ gefördert.

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