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Spark, Azure und mehr Sicherheit Pentaho Business Analytics 7.1 vorgestellt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit der neuen Version 7.1 seiner Analytics-Lösung führt Pentaho einige Neuerungen ein. Dazu zählen „adaptive Execution“, erweiterte Cloud-Integration für Azure HDInsight, Sicherheit auf Enterprise-Niveau für Hortonworks und verbesserte lineare Visualisierungen.

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Pentaho hat Version 7.1 seiner Business-Analytics-Lösung angekündigt.
Pentaho hat Version 7.1 seiner Business-Analytics-Lösung angekündigt.
(Bild: Pentaho)

Pentaho unterstützt mit Version 7.1 seiner Business-Analytics-Lösung Spark mit allen Datenintegrations-Schritten in einer visuellen Drag-and-Drop-Umgebung. Es erlaubt die Auswahl einer Verarbeitungs-Engine zur Laufzeit. Damit wird das Erstellen einer spezifischen Datenintegrationslogik für Spark überflüssig, fortgeschrittene Java-Kenntnisse sind dazu nicht mehr erforderlich. Künftig sollen außer Spark auch andere Verarbeitungs-Engines unterstützt werden.

Erweiterter Cloud-Support

In Pentaho 7.1 wird die bestehende Cloud-Unterstützung für Amazon EMR um Microsoft Azure HDInsight, Azure SQL und Azure SQL Server erweitert. Unternehmen sollen dadurch mehr Option für den Big-Data-Einsatz in hybriden, lokalen und öffentlichen Cloud-Umgebungen erhalten.

Zudem weitet Pentaho die bestehende Sicherheit für Cloudera mit Kerberos Impersonation nun auch auf Hortonworks aus. Damit sind Cluster vor unerlaubten Zugriffen geschützt. Zusätzlich kann Apache Ranger Ermächtigungen und rollenbasierten Zugang zu spezifischen Datensätzen und Anwendungen für Hortonworks-Implementierungen nutzen. Dies stellt die strikte Durchsetzung von Zugriffsregeln für Hadoop-Daten und -Komponenten sicher. Kundenressourcen werden geschützt und Risiken minimiert.

Visualisierung optimiert

Pentaho 7.1 bietet Zugang zu noch mehr Visualisierungen während der Datenvorbereitung. Nutzer können die Datenqualität stichprobenartig überprüfen, ohne dazu zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen. Zu den Visualisierungen zählen beispielsweise Heatmaps, Geo-Maps und Sunburst-Charts. Datensätze lassen sich per Drill-Down-Funktion weiter erkunden. Eine unkomplizierte und vollständig dokumentierte API macht zudem den Einsatz von Visualisierungen Dritter möglich, wie etwa D3 oder FusionCharts.

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