Azure Analysis Services, Referenzarchitektur und mehr

PASS Summit 2016: Microsoft kündigt viele Neuheiten an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Beim PASS Summit 2016 treffen sich Datenexperten aus aller Welt.
Beim PASS Summit 2016 treffen sich Datenexperten aus aller Welt. (Bild: Microsoft)

Im Rahmen der Microsoft-Konferenz für Datenexperten „PASS Summit 2016“ kündigte der Redmonder Konzern eine ganze Reihe an neuen Services an.

Zu den Neuvorstellungen zählt die Public Preview der Azure Analysis Services (Azure AS). Sie basieren auf den SQL Server Analysis Service und bieten eine OLAP-Engine sowie eine BI-Modeling-Plattform. Azure AS ermöglicht die Entwicklung von BI Semantic Models, die interaktive Ergebnispräsentationen in Tools wie Power BI oder Excel ermöglichen. Dabei werden eine Vielzahl an Datenquellen unterstützt, darunter SQL Server, Oracle und Teradata. Arbeitsfähige Instanzen sind in wenigen Sekunden aufgesetzt und lassen sich beliebig skalieren.

Referenzarchitektur vorgestellt

Microsoft arbeitet gemeinsam mit Hardware-Partnern an vorkonfigurierten Analytics-Lösungen, die bei der Implementierung von Data Warehouses auf Basis von SQL Server 2016 Enterprise Edition helfen sollen. Als Basis dient die jetzt vorgestellte Referenzarchitektur Data Warehouse Fast Track (DWFT). Sie stellt sicher, dass eine SQL-Server-2016-SMP-Einheit aktive Datensätze mit einer Größe von bis zu 145 Terabyte und einer maximalen Größe von 1,2 Petabytes in einem flashbasierten Speichersystem verwalten kann.

Tools und mehr

Weitere Neuheiten betreffen den ab sofort verfügbaren Database Experimentation Assistant (DEA), der A/B-Tests von SQL-Server-Upgrades ermöglicht. Unternehmenskunden können damit die Workloads von zwei verschiedenen SQL-Server-Umgebungen vergleichen. Ebenfalls neu ist die für einen Monat kostenlose Testversion von Azure SQL Data Warehouse. Zudem stellte Microsoft eine neue Version des Cognititve Toolkit vor, früher bekannt unter der Bezeichnung CNTK. Die überarbeitete Fassung bietet bessere Performance in Sprach- und Bilderkennung sowie Suchrelevanz. Zudem ist nun die Programmierung in Python oder C++ möglich. Das Cognitive Toolkit steht auf GitHub als Open-Source-Lizenz bereit.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 44347576 / Analytics)