Mach AG feiert 30-jähriges Bestehen und stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft Partner der Verwaltung

Redakteur: Manfred Klein

Anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums gab die Geschäftsleitung der Mach AG neue Kooperationen und Partnerschaften bekannt, die sicherstellen sollen, dass das Unternehmen auch in den kommenden Jahren ein verlässlicher und innovativer Partner der Öffentlichen Verwaltung ist.

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Auch in diesem Jahr war der Mach-Kongress sehr gut besucht
Auch in diesem Jahr war der Mach-Kongress sehr gut besucht
(Bild: Mach AG)

So ist das Lübecker Unternehmen seit Kurzem Mitglied im Nationalen E-Government Kompetenzzentrum e.V. (NEGZ). Die Mitgliedschaft soll sicherstellen, dass man in Lübeck auch in Zukunft das Ohr am Puls der Verwaltungsmodernisierung hat.

Dazu Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG: „Der digitale Wandel fordert gerade die Verwaltung heraus – bietet ihr aber auch umso größere Möglichkeiten. Um diese für Gesellschaft und für die Wirtschaft gut zu nutzen, müssen Entscheider aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten.“

Sahre weiter: „Das NEGZ treibt die Diskussion voran und bietet neue Formen für den intensiven Austausch. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, theoretische Erkenntnisse zu spürbaren Fortschritten zu machen.“

Dr. Wilfried Bernhardt, stellvertretender NEGZ-Vorsitzender, ehemaliger CIO des Freistaats Sachsen und Justizstaatssekretär a. D., begrüßt Mach als neues institutionelles Mitglied: „Mit der Mach AG haben wir einen sehr engagierten Mitstreiter im NEGZ gefunden und einen großen Schritt bei einer breiteren Aufstellung in Sachen IT-Wirtschaft getan.“

Das Know-how im Umfeld von Big Data soll eine OEM-Partnerschaft mit dem Talend, einem weltweit führendem Anbieter bei der Softwareintegration sicherstellen. Die Mach AG, als Lösungsanbieter für den öffentlichen Sektor, will die Talend Data Services Platform als Teil seiner Integrationsserver nutzen.

„Die Partnerschaft mit Talend ermöglicht uns, öffentlichen Einrichtungen maßgeschneiderte Lösungen für die Integration ihrer Systemlandschaft anzubieten“, so Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der Mach AG. „Die Notwendigkeit, in Bezug auf Anwendungen und Schnittstellen schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren, wächst – und gemeinsam mit Talend können wir hierfür das passende Produkt anbieten. Datenschutz und Sicherheit stehen dabei für uns an oberster Stelle.“

Die Entscheidung für Talend sei aufgrund der ausgesprochen leistungsfähigen und flexiblen Lösung des Anbieters gefallen. Sie ermögliche die Anbindung aller gängigen Protokolle und Datenformate sowie durch grafische Unterstützung eine komfortable Entwicklung und Anpassung von Schnittstellen. Der Mach-Integrationsserver soll zusammen mit der Talend-Plattform als zentrale Integrationsplattform die Fachverfahren voneinander entkoppeln und die Schnittstellen zentral veralten.

Mach-Kongress 2015
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Das spare Zeit und Kosten, zum Beispiel bei Versionsupdates, der Neuprogrammierung von Schnittstellen oder im laufenden Betrieb. Die Kunden profitierten zudem von einer leistungsfähigen zentralen Laufzeitumgebung sowie komfortablen Monitoring- und Steuerungsfunktionen. Und durch die Skalierbarkeit lasse sich die Lösung flexibel an die Anforderungen des Kunden anpassen – von einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bis hin zu hochintegrierten Gesamtsystemen inklusive Lastverteilung und Hochverfügbarkeit.

„Die MACH AG besitzt einen großen Kundenkreis im Öffentlichen Sektor und ist daher ein strategischer Partner für uns“, erklärt Harald Weimer, Geschäftsführer von Talend Deutschland. „Durch unsere Kooperation profitieren gleich drei Seiten: der Kunde durch eine moderne und offene ERP-Lösung, die Mach AG durch ein modernes Software-Kombipaket und wir als Middleware-Anbieter durch einen höheren Bekanntheits- und Verbreitungsgrad.“

Der vorläufig krönende Abschluss des Jubiläumsjahres war das Führungskräfteforum „Innovatives Management“. Hier diskutierten rund 130 Experten Erfolgsfaktoren bei der Modernisierung der Öffentlichen Verwaltungen und die Rolle moderner IT-Technologie in diesem Prozess. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer regte in seinem Grußwort an, sich an Lösungen zu orientieren, nicht an Hindernissen.

Zu den Erfolgsrezepten gehörten neben Mut und klaren Prioritäten auch Geduld und ein langer Atem. Vor allem auch der Wille, durchzuhalten und Projekte selbst nach Rückschlägen weiterzuverfolgen.

Unmögliches möglich machen: Wie viel sich erreichen lässt, wenn man Hemmnisse immer wieder in Frage stellt und Neues ausprobiert, machte Ausnahmesportlerin Verena Bentele in ihrer mitreißenden Eröffnungsrede deutlich. Als erfolgreichste Paralympionikin aller Zeiten hat sie große Ziele erreicht und immer wieder hohe Hürden genommen.

In den anschließenden Programmpunkten nahmen die Redner und Diskutanten die Anregungen von Verena Bentele aus unterschiedlicher Perspektive auf und ergänzten sie um ihre Erfahrungen in öffentlichen Organisationen. Daneben erarbeiteten die Teilnehmer in kleinen Werkstätten ganz konkrete Ansätze zu Fragestellungen rund um innovatives Politikmanagement, eGovernment-Gesetze, Shared Service Center und Open Innovation.

Ein Kernaspekt war: Veränderungen sind dann machbar, wenn möglichst alle Beteiligten berücksichtigt und respektiert werden und einen Platz in den neuen Strukturen erhalten. Erfolgsfaktoren sind Vertrauen, offene Kommunikation und echte Dialogbereitschaft – in einem Klima von Angst und Druck ist kein Lernen, sind keine neuen Wege möglich. Mitarbeiter sollten zu Veränderungsprozessen lieber „eingeladen“ statt „mitgenommen“ werden.

Führungskräfte brauchen ein breites Kreuz, Initiative und Mut. Wenn es ihnen gelingt, Mitarbeiter zu motivieren, können „Elefanten zum Tanzen“ gebracht werden – ein Bild, das Helga Roesgen, Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), in Analogie zur Öffentlichen Verwaltung gezeichnet hat.

„Wir freuen uns sehr, dass im 30. Mach-Jahr wieder hochrangige Gestalter der Öffentlichen Verwaltung nach Lübeck gekommen sind, um sich auszutauschen, sich inspirieren zu lassen und ihre Erfahrungen zu teilen“, so Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

„Es ist nötiger denn je, in Bewegung zu bleiben, agil zu handeln und veränderungsbereit zu sein. Der Kongress „Innovatives Management“ bietet einen idealen Rahmen, neue Ansätze zu diskutieren und Ideen zu entwickeln.“

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