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Verantwortlicher, transparenter Einsatz von KI Nur jeder Zweite möchte Künstliche Intelligenz verstehen

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Der Digitalverband Bitkom hat eine Umfrage zur Künstlichen Intelligenz (KI) durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sich fast jeder Zweite nicht dafür interessiert, wie eine KI Entscheidungen auf der Basis von Personendaten trifft.

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Bitkom-Präsident Achim Berg.
Bitkom-Präsident Achim Berg.
(Bild: Bitkom)

Künstliche Intelligenz wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt. Beispielsweise beim Personalisieren von Suchergebnissen, bei Produktempfehlungen oder zum Erstellen individueller Krankheitsdiagnosen. Obwohl für diese Prozesse viele verschiedene persönliche Daten verwendet werden, interessiert es viele Verbraucher nicht, wie und auf welcher Grundlage die KI-Entscheidungen zustande kommen.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagt dazu: „Auch wenn für viele Verbraucher offenkundig nur nachrangig ist, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, sollten die Unternehmen hier für größtmögliche Transparenz sorgen.“

Größeres Interesse bei den Jüngeren

Obwohl sich viele nicht dafür interessieren, wollen dennoch 45 Prozent wissen, welche Regeln eine KI verwendet, wenn persönliche Daten im Spiel sind. Besonders bei den Jüngeren ist dies der Fall. Sechs von zehn der 14- bis 29-Jährigen gaben dies bei der Umfrage an. Im Vergleich dazu gaben 64 Prozent der über 65-Jährigen an, dass sie kein Interesse daran haben.

Verantwortlicher Einsatz von KI

Damit Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll eingesetzt wird, hat der Digitalverband Bitkom einen Empfehlungskatalog veröffentlicht. Dieser soll Wege aufzeigen, wie die unterstützte Entscheidungsfindung durch Algorithmen, Maschinelles Lernen und KI zum Wohl der Gesellschaft und Nutzen der Volkswirtschaft eingesetzt werden kann.

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