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„Process Digital Twin“ Neue Digital-Twin-Lösung soll Prozessabläufe in der pharmazeutischen Industrie verbessern

| Autor / Redakteur: Alexander Stark / Nico Litzel

Die beiden Unternehmen Atos und Siemens arbeiten gemeinsam mit der pharmazeutischen Industrie an einer Lösung zur Verbesserung der Produktionsabläufe. Die Lösung basiert auf einer digitalen Nachbildung des Pharma-Produktionsprozesses.

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Der "Process Digital Twin" von Siemens und Atos ermöglicht eine vollständige virtuelle Nachbildung eines bestimmten Schritts im pharmazeutischen Herstellungsprozess.
Der "Process Digital Twin" von Siemens und Atos ermöglicht eine vollständige virtuelle Nachbildung eines bestimmten Schritts im pharmazeutischen Herstellungsprozess.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Im Rahmen einer Kooperation testen Atos und Siemens einen sogenannten „Process Digital Twin“, beruhend auf IoT, KI und Advanced Analytics, in der Pharmaindustrie. Ziel ist, die Effizienz und Flexibilität bei der Herstellung von Arzneimitteln zu optimieren.

Auf Grundlage der Pilotstudie eröffnet diese disruptive Lösung neue Möglichkeiten, wie beispielsweise eine nachhaltige Prozessentwicklung. Dabei reduzieren sich den Unternehmen zufolge der gesamte Untersuchungszeitraum sowie Abfallprodukte des Produktionsprozesses. Darüber hinaus soll die Lösung konstante Qualität gewährleisten und die Umstellung auf neue „Quality by Design“-Modelle ermöglichen. Damit bietet sie auch optimierte Maßnahmen für die Prozessqualität und -zuverlässigkeit.

Die Lösung erzeugt große Mengen komplexer Daten und ermöglicht einen Überblick in Echtzeit über alle Details des Prozesses. Durch die Paarung virtueller und physischer Darstellungen des Produktionsablaufs und die Verwendung von Vorhersagemodellen sowie Echtzeitanalysen wollen die beiden Unternehmen die pharmazeutischen Industrie dabei unterstützen, Schlüsselelemente der Fertigungsumgebung neu zu definieren.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Process.

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