Künstliche Intelligenz Mona unterstützt Pflegepersonal auf der Intensivstation

Autor / Redakteur: Hendrik Härter / Nico Litzel

Sie ist mit der Krankenhaus-Infrastruktur vernetzt und gibt jederzeit fachlich Auskunft: Mona. Ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz und 5G garantiert die Hardware-Software-Plattform hochverschlüsselte Telemedizin.

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Künstliche Intelligenz: Auf der Intensivstation unterstützt Mona das Pflegepersonal und antwortet auf Sprache.
Künstliche Intelligenz: Auf der Intensivstation unterstützt Mona das Pflegepersonal und antwortet auf Sprache.
(Bild: Clinomic)

Die Algorithmen einer Künstlichen Intelligenz (KI) für Intensivstationen hören auf den Namen Mona: Der Hersteller Clinomic hat ein smartes Patientenmanagement entwickelt, das sich direkt am Krankenbett einsetzen lässt. Laut Hersteller soll sich damit die Behandlung der Patienten sowohl zeitlich als auch fachlich optimieren lassen. Ärzte und Pflegepersonal können Mona alle relevanten Dinge zu einer Behandlung der Patienten fragen.

Das smarte Gerät hört auf die Fragen und verwendet für die Antworten sichere, schnelle und vor allem zuverlässige Künstliche Intelligenz. Auf dem Display stellt Mona alle gewünschten Informationen dar. Außerdem beobachtet das Gerät alle klinischen Maßnahmen und nimmt den Datenschutz und die Sicherheit sehr genau. Keine Daten verlassen das Krankenhaus und es gibt keine Cloud-Services oder Drittanbieter-Schnittstellen.

Mona läuft komplett auf der Krankenhaus-Infrastruktur und ist zudem normiert respektive zertifiziert nach ISO 14971 (Risk Management), IEC 62304 (Software Lifecycle Management), IEC 62366-1 (Usability), IEC 60601-1 (Elektrische Sicherheit), IEC 60601-2 (Elektromagnetische Sicherheit). Dank der vollständigen Förderfähigkeit nach dem Krankenhaus-Zukunftsgesetz ist sie nicht nur in in Patientensicht, sondern auch in ökonomischer Sicht ein großer Mehrwert für moderne Kliniken.

Plattform mit 5G-Modul und KI

Mit Mona kann das Klinik-Personal wie mit Kollegen sprechen. Mona versteht natürliche Sprache und komplexe Befehle sind nicht notwendig.
Mit Mona kann das Klinik-Personal wie mit Kollegen sprechen. Mona versteht natürliche Sprache und komplexe Befehle sind nicht notwendig.
(Bild: Clinomic)

Mona verkörpert als integrierte Hardware-Software-Plattform aktuelle Telemedizin in einem Gerät. Das Hardware-Terminal ist mit einem 5G-Modul (RM500Q) von Quectel, Radarsensoren und KI-Chips von Nvidia ausgestattet. Dabei arbeitet das System unabhängig von Krankenhausinfrastrukturen und ermöglicht somit hochverschlüsselte Telemedizin.

Das garantiert der Hersteller auch dann, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht ausreichend ist. Eine spezialisierte, hochauflösende Fisheye-Kamera ermöglicht eine 180-Grad-Sicht. Die Sprache wird von acht Mikrophonen erfasst. Damit lässt sich auch in einer lauten Umgebung wie einem Krankenhaus eine eindeutige Spracheingabe gewährleisten.

Die Intensivmedizin ist das Herz und gleichzeitig kritischer Bestandteil eines Krankenhauses. Sie macht 20 bis 25 Prozent der Klinik-Ressourcen aus. Viele chirurgische und nicht-chirurgische Fortschritte der letzten vier Jahrzehnten sind eng mit der Entwicklung der Intensivmedizin verbunden oder begründen sich dort. Die alternde Gesellschaft und gesundheitskritische, pandemische Zeiten steigern die Nachfrage nach Intensivpflege-Betten enorm.

Behandlungsfehler mit KI ausschließen

Mona verfolgt alle klinischen Maßnahmen und stellt dank der Algorithmen die bestmögliche Behandlung für Patienten sicher.
Mona verfolgt alle klinischen Maßnahmen und stellt dank der Algorithmen die bestmögliche Behandlung für Patienten sicher.
(Bild: Clinomic)

Es wird davon ausgegangen, dass sich die Nachfrage nach Intensivpflege bis zum Jahr 2030 verdoppelt. Die ebenso weiter steigende Datendichte führt zu mehr Behandlungsfehlern und das medizinische Wissen sowie die Gesundheitsdaten verdoppeln sich alle drei Jahre. Außerdem wächst die Komplexität exakter, evidenzbasierter Medizin stetig weiter.

Mona unterstützt als smarte, digital-physische Assistentin bei den täglichen Pflichten am Patientenbett. Sie hilft bei der Dokumentation, verhilft zu Einblicken in die Patientendaten und unterstützt eine exakte Patientenbehandlung.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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