Watson, wir haben (k)ein Problem

10.01.2018

Große Konzerne, Start-ups und Kooperationen investieren gerne in Künstliche Intelligenz (KI): Doch kann die Technologie heute die Erwartungen schon erfüllen? Watson bespielsweise ist etwas in Misskredit geraten? Zu Recht?

2016 flossen zwischen 26 und 39 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung kognitiver Systeme und Roboter, so eine Studie.[1] In der jüngeren medialen Berichterstattung zur ‚KI‘ von IBM ist Watson aber ein wenig in Misskredit geraten. Einige großen Projekte etwa mit Versicherungskonzernen erbrachten bisher nicht die gewünschten Ergebnisse.[2] Ein oft geäußerter Vorwurf dabei lautet, dass durch die offensive Medienkampagne von IBM zu Watson Erwartungen geweckt wurden, die die Technologie nicht bzw. noch nicht erfüllen kann. „Dieser Vorwurf zeigt jedoch auch ein großes Missverständnis in der öffentlichen wie geschäftlichen Wahrnehmung, in der Watson immer wieder als die den Menschen verstehende ‚Maschine‘ personifiziert wird“, bemerkt Ursula Flade-Ruf, Geschäftsführerin der Management Informations Partner GmbH. Doch was ist denn ‚Watson‘ eigentlich genau? Lesen Sie dazu unseren Artikel

 

[1] McKinsey-Global-Institute-Studie: „Artificial Intelligence: The Next Digital Frontier?”, 2017; https://www.mckinsey.de/files/170620_studie_ai.pdf

[2] Matthias Kamp, Michael Kroker und Sven Prange auf golem.de: „IBMs Supercomputer stellt sich dumm an“; https://www.golem.de/news/watson-ibms-supercomputer-stellt-sich-dumm-an-1709-130126.html

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