Entwicklung von intelligenten Assistenzsystemen nimmt zu

Mindbreeze nennt Big-Data-Trends für 2015

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze.
Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze. (Mindbreeze)

Der österreichische Softwareanbieter Mindbreeze hat einen Ausblick auf die aktuellen Trends im Big-Data-Umfeld gewagt. Statt der Verarbeitung von großen Datenmengen gehe die Entwicklung nun vor allem in Richtung intelligenter Assistenzsysteme.

Zu diesem Resümee kommt Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze, der sich seit mehr als zehn Jahren mit den Themen Big Data und Enterprise Search befasst. Als Trend für 2015 nennt er unter anderem den Einsatz von Big-Data-Technologien, um im Unternehmen verstreute Daten, Informationen und Wissen zu konsolidieren und als zentrales Asset im Geschäftsalltag einzusetzen. Auch die Möglichkeit, Korrelationen und Muster zu erkennen werde verstärkt genutzt. In diesem Zusammenhang werde auch die Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme vorangetrieben, um im Geschäftsleben den nötigen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern zu schaffen.

Individuelle Aufbereitung

Die maßgeschneiderte Informationsverarbeitung sei laut Fallmann ein weiterer Trend. Big-Data-Lösungen können Daten auf Basis des Nutzerverhaltens maßgeschneidert bereitstellen. Je öfter der Anwender auf das System zugreift, desto genauer entspreche die Informationsaufbereitung seinen Vorstellungen. So greifen in Unternehmen zwar alle Mitarbeiter auf den gleichen Wissensschatz zu, führen das aber in individueller Weise durch. Produktivitätssteigerungen sind die Folge. Im Bereich der Enterprise-Search-Lösungen erwartet Fallmann zunehmend bessere Resultate. Die Systeme seien praktisch selbstlernend und würden mit zunehmender Einsatzdauer entsprechend optimierte Ergebnisse liefern.

Vorgefilterte Daten

Gerade angesichts der zunehmenden Datenflut im Internet der Dinge (IoT) erwartet Fallmann eine zunehmende Verlagerung der Analyse in Richtung der Endgeräte. Das bedeutet, dass künftige IoT-fähige Geräte bereits vorgefilterte Daten liefern werden. Nachschubbedarf sieht der Experte bei den Data Scientists, Spezialisten mit Fachkenntnissen in Mathematik, Statistik und Informatik sowie umfangreichen Business-Kenntnissen. Derzeit seien derartige Fachleute in Europa noch Mangelware. Für 2015 sei daher zu hoffen, dass sich mehr Nachwuchskräfte für diese Karriere entscheiden.

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