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Für KI-basierte Anwendungen Microsoft erweitert Azure AI und Cognitive Services

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit neuen Funktionen innerhalb der Azure Cognitive Services und Updates der Azure AI Platform will Microsoft Entwickler bei der Erstellung KI-basierter Anwendungen besser unterstützen.

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Microsoft baut die Azure Cognitive Services weiter aus.
Microsoft baut die Azure Cognitive Services weiter aus.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay / Pixabay )

Die Azure Cognitive Services sind kognitive APIs zur Entwicklung intelligenter Apps. Aktuell bietet Microsoft mehr als 30 dieser Dienste an. Sie decken die Bereiche Entscheidungsfindung, Spracherkennung und -eingabe sowie Bildanalyse und Web-Suche ab.

Vier neue Services erweitern dieses Angebot ab sofort: Die Funktion Text Analytics for Health soll Forschern und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen ermöglichen, unstrukturierte medizinischen Daten für fundierte Erkenntnisse zu nutzen. Zudem stellt Microsoft eine ebenfalls neu entwickelte COVID-19-Suchmaschine bereit, die speziell die Forschung rund um das Coronavirus unterstützt. Hierzu hat der Softwarekonzern zudem gemeinsam mit dem Allen Institute of AI das kostenlose „COVID-19 Open Research Dataset“ mit mehr als 47.000 wissenschaftlichen Dokumenten erstellt.

Weitere Neuerungen

Zudem wurde die neue Opinion-Mining-Funktion für die Textanalyse eingeführt. Sie kann Stimmungen in Texten erkennen und somit beispielsweise Kundenmeinungen in sozialen Medien genauer analysieren. Ab sofort ist auch der Form Recognizer verfügbar: Er kann unstrukturierte Daten identifizieren, die zum Beispiel in Formularen mit Tabellen und Objekten enthalten sind. Eine manuelle Klassifizierung wird dadurch überflüssig.

Zudem gibt es nun auch Custom Commands. Über sie können Entwickler kundenspezifische Sprachfunktionen in Anwendungen integrieren, die Sprache verarbeiten („Speech to Text“) und verstehen („Language Understanding“) können. Per Voice Response und Text to Speech können die Anwendungen auch mit ihren Nutzern kommunizieren. Dank des Low-Code-Ansatzes ist dazu laut Microsoft nur wenig Programmieraufwand nötig. Außerdem bringt Neural Text to Speech weitere natürlich klingende Stimmen in den Sprachen Arabisch, Katalanisch, Dänisch, Englisch (Indien), Hindi, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Thailändisch und Chinesisch (kantonesisch, traditionell und taiwanesischer Mandarin) mit.

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