Teradata Database 15 und die 6750 Plattform

Mehr Leistung und weniger Lücken bei Teradata-Software und -Appliances

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JSON-Integration – schnell auf dynamische Daten reagieren

Teradata ermöglicht es, Daten im JSON-Format in das Data Warehouse zu laden. JSON ist ein kompaktes Datenformat, das für Nutzer einfach anzuwenden und gleichzeitig für Maschinen einfach zu generieren und zu analysieren ist. Es gewinnt vor allem mit Hinblick auf das sogenannte Internet der Dinge an Bedeutung, weil es den Zusammenschluss verschiedener Geräte über das Internet ermöglicht, die mit Sensoren und integrierten Mikroprozessoren ausgestattet sind.

Durch die Integration von JSON in die Teradata Datenbank können Kunden die damit verknüpften Funktionen und Features bei der Analyse dieses Datentyps einsetzen, also Daten in ihrer nativen JSON-Struktur analysieren und sich mit ihren Geschäftsmodellen schneller auf eine veränderte Datenlage einstellen (Dr. Barry Devlin, 9sight Consulting: “If You Can’t Join Them, JSON Them/Adding NoSQL to Teradata”).

Die Daten werden direkt im JSON-Format eingebunden, so dass ein Redesign der Datenbank und Änderungen in der physischen Tabelle entfallen. Durch die Möglichkeit, Schema-on-Read und Schema-on-Write simultan zu verwenden, können Daten einfacher hinzugefügt werden. Der Ablauf wird noch reibungsloser.

Flexible Architektur – mehr Freiheit für Entwickler

Oftmals unterscheiden sich die Anforderungen von Applikationsentwicklern und –Programmierern erheblich. Entwickler benutzen andere Tools, Techniken und Programmiersprachen als Programmierer, welche im Business Intelligence-Bereich (BI) mit SQL arbeiten. Teradata hat es sich zum Ziel gesetzt, beiden Nutzergruppen mehr Möglichkeiten an die Hand zu geben.

Verbesserungen bei der Teradata Database 15 verschaffen Anwendungsentwicklern Zugang zu einer größeren Bandbreite an Datentypen, einer flexibleren Anwendungsarchitektur sowie einer robusten Entwicklungsumgebung, ohne dass sie sich dafür neue Programmierkenntnisse aneignen müssten. Entwickler können mit Perl, Ruby, Python und R aus einer Vielfalt an Skriptsprachen wählen.

Sowohl Entwickler als auch BI-Programmierer können ihre Applikationen in-database entwickeln, einbetten und ausführen. Dabei profitieren sie von der hohen Performance der Teradata Database, ohne Daten auf einen isolierten Server extrahieren zu müssen.

3-D Fragestellungen bearbeiten

Teradata erweitert mit der aktuelle Database-Version auch die Möglichkeiten, dreidimensionale (3-D) geospatiale sowie temporale Analytics in-database auszuführen. Geospatiale Analytics können nun auch die Z-Koordinate wiedergeben, wodurch Anwender auch die relativen Höhen von Orten oder Objekten analysieren und somit Fragestellungen in Bezug auf alle drei Dimensionen bearbeiten können.

Auf diese Weise sind beispielsweise Telekommunikationsunternehmen in der Lage, die Höhe von Netzstörungen um einen Funkturm zu bestimmen. Anbieter von Schadens- und Unfallversicherungen können bei einer Überschwemmung die überfluteten Gebiete abschätzen und anhand des Wasserstands den potentiellen finanziellen Schaden in versicherten Gebäuden kalkulieren.

Bereit eine Anwendung für Betreiber von Strom-, Gas- und Wassernetzen kündigt Entellgenio gemeinsam mit Teradata an (siehe: Kasten).

Die Syntax von „Teradata Temporal“ entspricht den gängigen Standards. Die Performance der ausgewählten Temporal-Queries verbessert die Teradata Database signifikant. Anwender können so mehr Queries ausführen, um Antworten auf zeitkritische Fragen zu erhalten.

Systemverbesserungen

Durch eine ganze Reihe an Features in den Bereichen Verfügbarkeit und Support verspricht die Version zuverlässiger und einfacher in der Anwendung zu sein. Die Systemverfügbarkeit steige durch die hohe Performance.

Weiterhin können die Experten von „Teradata Customer Services“ eventuell auftretende Probleme jetzt schneller identifizieren und beheben. Verschiedene Neuerungen verbessern auch das „Teradata Active System Management“ und das „Integrated Workload Management“. Kunden verfügen über bessere Kontrollmöglichkeiten und können Guidelines definieren, die sich an ihren Zielen, Workload-Kriterien und ihrer Ressourcennutzung orientieren.

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