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Xerox-Studie zeigt Vorteile und Trends auf Mehr Investitionen in Big Data und Analytics sind gefragt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Gemeinsam mit den Marktforschern von Forrester Consulting hat Xerox die Studie „Big Data im heutigen Westeuropa“ durchgeführt und stellt nun die Ergebnisse vor.

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Xerox-Studie zeigt Vorteile und Trends von Big Data im heutigen Westeuropa.
Xerox-Studie zeigt Vorteile und Trends von Big Data im heutigen Westeuropa.
(Bild: Xerox)

So erwarten 74 Prozent der befragten Entscheider, dass sich aus Big Data gewonnenes Wissen innerhalb von zwölf Monaten nach Implementierung positiv auf den Return on Investment auswirkt. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der teilnehmenden Unternehmen verzeichnet bereits Geschäftsvorteile durch Big Data.

Big Data als Entscheidungsgrundlage

61 Prozent gaben an, dass Entscheidungen in diesem Jahr eher auf datengetriebenem Wissen anstatt auf Faktoren wie Bauchgefühl, Meinung und Erfahrung basieren werden. Bei den Datensätzen sieht es aber schlecht aus: 70 Prozent haben ungenaue Informationen in ihren Systemen und 46 Prozent meinen sogar, dass diese minderwertigen Datensätze ihr Geschäft negativ beeinflussen. Im Schnitt sehen 37 Prozent der Befragten Datensicherheit und -schutz als die größten Herausforderungen beim Implementieren von Big-Data-Strategien.

Fehlende Fachkunde

Zudem zeigt die Studie, dass nur 20 Prozent der Umfrageteilnehmer über hohe Kompetenz im Umgang mit Big Data verfügen. Dennoch stellen die Unternehmen hohe Erwartungen an den Einsatz von Big-Data-Lösungen: 55 Prozent erhoffen sich engere Zusammenarbeit mit Kunden, 54 Prozent verbessertes Teamwork und weitere 54 Prozent mehr Produktivität der Mitarbeiter.

„Um das Beste aus den vielen Möglichkeiten herauszuholen, die Big Data und Datenanalyse bieten, müssen Organisationen die richtigen Investitionen in ihr Big-Data-Ökosystem tätigen – zum Beispiel in Mitarbeiter, Kultur, Systeme und Prozesse oder in die richtige Wahl der Partner“, erklärt Craig Saunders, Director des Analytics Resource Center von Xerox. Dessen sind sich auch die Unternehmen bewusst: 33 Prozent der Befragten wollen in den nächsten zwei Jahren mehr Datenbeauftragte einstellen. Weitere 30 Prozent werden Data-Governance-Entwickler sowie Wissenschaftler anheuern, die sich ausschließlich mit dem Thema Daten beschäftigen.

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