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MongoDB 3.0 führt Storage-API ein Mehr als ein Update

| Autor / Redakteur: Dipl. -Ing. Thomas Drilling / Nico Litzel

Die MongoDB Inc. hat Version 3 der quelloffenen, schemafreien, dokumentenorientierten NoSQL-Datenbank veröffentlicht. Dieser haben die Entwickler mit WiredTiger nicht nur eine optional verwendbare wesentlich schnellere Storage-Engine, sondern auch ein Storage-API spendiert, das bei Bedarf auch das Anbinden anderer Storage-Engines erlaubt.

MongoDB 3.0 mit Storage-API und alternativer StorageEngine
MongoDB 3.0 mit Storage-API und alternativer StorageEngine
(Bild: MongoDB Inc.)

Das freie, dokumentenbasiertes Datenbanksystem liegt in einer neuen Hauptversion 3.0 vor, die nach Ansicht der Entwickler weit mehr als ein inkrementelles Update von MongoDB 2.8 ist und daher ein Auslassen einer Version 2.9 rechtfertigt.

Wie bereits vor wenigen Tagen angekündigt, bringt die neue Version vor allem eine neue optionale Storage-Engine – WiredTiger – mit, welche die Schreib-Performance um das Sieben- bis Zehnfache steigern soll. Dabei haben die Entwickler die „alte“ auf mmap basierende Storage-Engine in MMap_v1 umgetauft, welche bis auf Weiteres aber die Standard-Storage-Engine bleibt. Um WiredTiger oder künftig auch externe Storage-Engines anbinden zu können, haben die Entwickler den bisherigen monolithische Aufbau der Storage-Engine geändert und ein neues API implementiert, dass ein Verwenden von Fremd-Engines in MongoDB erlaubt.

Mehr Performance

Speziell WiredTiger erreicht die beschrieben Performancesteigerung durch Kompression und durch die Implementation eines Lock-Mechanismus (Concurrency-Control) auf Dokumentenebene für simultane und schreibintensive Workloads. Zudem komprimiert MongoDB 3.0 den Speicher bei Bedarf um bis zu 80 Prozent, wobei Anwender beim Kompressionsverfahren selbst das jeweils optimale Verhältnis von Performance und Speicherbedarf bestimmen können.

Ein neues Werkzeug mit der Bezeichnung Ops Manager, soll künftig den reibungslosen Betrieb von MongoDB-Instanzen sicherstellen und Administratoren helfen, Systeme besser zu überblicken. Auch Ops-Manager soll sich künftig über ein API in bestehende Lösungen integrieren lassen. Darüber hinaus haben die Entwickler das erstmals mit MongoDB 2.6 eingeführte Auditing-Framework erweitert.

Die aktuelle Version 3.0 lässt sich ab sofort von der Projektseite herunterladen.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist