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IoT-Plattform vernetzt über Ländergrenzen hinweg Maschinen aus der Ferne steuern und reparieren

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine gemeinsame Lösung von TeamViewer und Vodafone soll den Fernzugriff und die Reparatur von Maschinen im Internet der Dinge ermöglichen. Aus der Zentrale könne man dann Maschinen in der Industriehalle so reparieren, als säße man direkt davor.

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Im Internet der Dinge können Experten aus Hunderten Kilometern Entfernung auf Maschinen zugreifen, diese analysieren und eventuelle Softwarefehler beheben.
Im Internet der Dinge können Experten aus Hunderten Kilometern Entfernung auf Maschinen zugreifen, diese analysieren und eventuelle Softwarefehler beheben.
(Bild: © – adam121 – stock.adobe.com)

Der logistische Prozess für Reparaturarbeiten einzelner Maschinen ist – vor allem für Unternehmen mit vielen Produktionsstandorten in ganz Europa – bislang zeitintensiv. Wenn der Ausfall einer Maschine dabei ganze Prozesse stört, können die Schäden für das Unternehmen enorm sein. Die Kosten steigen mit jeder Minute, die Technik- oder IT-Experten benötigen, um von der Zentrale zum betroffenen Standort zu gelangen.

Mit der neuen Lösung von Vodafone und TeamViewer sei es nun möglich, Maschinen, die im Internet der Dinge funken, einfach und sicher aus der Ferne zu steuern, zu warten und im Falle eines Softwarefehlers zu reparieren. Aus der Zentrale heraus könnten Experten über eine Benutzeroberfläche auf die Software der Maschinen zugreifen und auf diesen so arbeiten und beispielsweise Updates einspielen, als stünde die Maschine direkt vor ihnen.

Die globale IoT-Plattform von Vodafone ermögliche die Kommunikation der Maschinen über Ländergrenzen hinweg. Die IoT-SIM-Karte könne eine sichere Netzverbindung sogar dann sicherstellen, wenn das eigene Netz einmal kurzfristig von einer Störung betroffen sein sollte. Eigenen Angaben zufolge vernetzt Vodafone für das Internet der Dinge weltweit fast 60 Mio. Geräte.

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