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NoSQL-Datenbank gestartet MarkLogic 9 verlässt Beta-Phase

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die NoSQL-Datenbank MarkLogic 9 hat die Beta-Phase verlassen und ist ab sofort offiziell verfügbar. Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet sie zahlreiche Weiterentwicklungen und optimierte Sicherheitsfunktionen.

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MarkLogic 9 ist der Beta-Phase entwachsen.
MarkLogic 9 ist der Beta-Phase entwachsen.
(Bild: Screenshot / MarkLogic)

Zu den neuen Funktionen von MarkLogic 9 zählt eine erweiterte Verschlüsselung, die Daten vor Hackern und Insider-Bedrohungen schützen soll. Sie nutzt dazu unter anderem standardbasierte Kryptographie und erweitertes Key Management. Zudem wird Sicherheit auf Elementebene geboten: Dadurch lassen sich bestimmte Teile eines Dokuments für festgelegte Benutzer ausblenden. MarkLogic 9 ermöglicht außerdem, einem bestimmten Personenkreis nur eingeschränkte Sicht auf bestimmte Daten einzuräumen. Auf diese Weise sind personenbezogene Daten und andere vertrauliche Daten geschützt.

Verbesserte Verwaltungsfähigkeiten

Eine weitere Neuerung sind Entity Services. Sie ermöglichen die Entwicklung von Modellen und Vokabular, um reale Entitäten wie Kunden, Dienste oder Produkte und deren Beziehungen zu definieren und zu harmonisieren. Über die Optic API können Entwickler Dokumente, Tripel und Zeilen kombinieren, um Verbindungen und Sammelbetrachtungen durchzuführen. Der neue Ops Director vereinfacht die Verwaltung über verschiedene Cluster, Cloud-Anwendungen und lokale Systeme hinweg. Eine integrierte Telemetrie stellt automatisierte Datensammlungsprozesse bereit, die bei vielen Support-Anfragen nötig sind.

Zusätzliche Erweiterungen

MarkLogic 9 enthält außerdem umfangreiche Erweiterungen von bereits vorhandenen Funktionen. So erleichtern Compliance-Archive das Speichern und Verwalten von historischen Daten mittels zeit-und ereignisbasierter Richtlinien. Das Tiered-Storage-Feature arbeitet nun schneller und lässt sich flexibler einsetzen. Weitere Verbesserungen finden sich in Geospatial, der Suche und der Query Console, die nun Javascript-Profiling und Type-Ahead-Vorschläge beherrscht. Zudem läuft MarkLogic 9 nun auf der Microsoft Azure Cloud.

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