Datenbanken der Zukunft

MariaDB Labs starten Forschungsinitiative

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Ab sofort forschen die MariaDB Labs an der Zukunft der Datenbanken.
Ab sofort forschen die MariaDB Labs an der Zukunft der Datenbanken. (Bild: MariaDB)

Die Open-Source-Spezialisten der MariaDB Corporation wollen in den neu gegründeten MariaDB Labs Datenbank-Technologien der Zukunft erforschen. Eine Kooperation mit Intel wurde bereits vereinbart.

Im Rahmen der M|18-Konferenz gab die MariaDB Corporation die Gründung der MariaDB Labs bekannt. Dabei handelt es sich um eine Forschungsabteilung, die sich mit schwierigen Herausforderungen im Datenbankbereich befassen wird. Um Antworten zu finden, bringen die MariaDB Labs Experten und Marktführer zusammen. Als erste Initiative arbeiten die Spezialisten gemeinsam mit Intel an einer Referenzarchitektur für Datenbanken mit disaggregiertem Arbeits- und Massenspeicher, die für den Einsatz in modernen Rechenzentren konzipiert ist. Dabei wird vor allem der Einsatz von geteiltem, Log-strukturiertem Speicher untersucht, der die Persistenzanforderungen verteilter Datenbanken unterstützt.

Zusätzlich soll die Referenzarchitektur künftig die Speicher-Engine MyRocks von MariaDB erweitern. Bessere Datenkomprimierung, schnellere Replikation und kürzere Ladezeiten sorgen dabei für den optimierten Einsatz von SSDs. „Geografisch verteilte Anwendungen, nichtflüchtige Speicher, vorausschauende Optimierung und selbstverwaltende Datenbanken stellen die Weichen in dieser Ära der modernen Datenverarbeitung neu“, meint Michael Howard, CEO der MariaDB Corporation.

Komplexe Problemstellungen

Die MariaDB Labs fokussieren sich im Wesentlichen auf die Forschungsbereiche Maschinelles Lernen, verteilte Systeme sowie Prozessoren, Arbeits- und Massenspeicher der nächsten Generation. „Herkömmliche Datenbanken stehen vor einigen neuen und anspruchsvollen Anforderungen. Das reicht zum Beispiel von plattformübergreifenden Cloud-Installationen über elastische Skalierbarkeit bis zum Bedarf nach globaler Hochverfügbarkeit“, erklärt Roger Bamford, Board Advisor bei MariaDB Labs. „Dafür Lösungen zu finden ist nicht einfach und wirklich wegweisend. Der Einfluss wird signifikant sein, da nicht nur bestehende Grenzen verschoben werden, sondern sich daraus auch neue Möglichkeiten und Einsatzszenarien ergeben“, ergänzt er.

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