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Aus den Apache-Projekten Yarn und Mesos entsteht Myriad MapR und Mesosphere entwickeln neues Framework für Rechenzentren

Redakteur: Ulrike Ostler

Das neue Open-Source-Framework „Myriad“ vereint die Apache-Entwicklungen „Yarn“ mit dem Ressourcen-Management „Mesos“. Das von MapR Technologies, Mesosphere und eBay ins Leben gerufene Projekt erlaubt den parallelen Betrieb von Big-Data-Anwendungen und weiterer Workloads in einem einzigen Ressourcenpool.

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Myriade ist bislang ein Begriff, der vorzugsweise im Zusammenhang mit der Unendlichkeit des Alls verwendet wird; jetzt zieht er ins Rechenzentrumsgeschehen ein.
Myriade ist bislang ein Begriff, der vorzugsweise im Zusammenhang mit der Unendlichkeit des Alls verwendet wird; jetzt zieht er ins Rechenzentrumsgeschehen ein.
(Bild: Yuriy Mazur/ Fotolia.com)

Hadoop-Entwickler müssen heute Apache-YARN-Prozesse und damit verbundene Hadoop-Workloads meist auf bestimmten Clustern betreiben, die von übrigen Anwendungen isoliert sind – mit negativen Auswirkungen auf die Server-Auslastung Außerdem schafft das operative Silos. Mesosphere, Entwickler des Mesosphere Datacenter Operating System (DCOS) zur Ressourcenverwaltung in Rechenzentren und der Cloud, und MapR Technologies, Anbieter der führenden Distribution für Apache Hadoop, haben gestern das Framework Myriad vorgestellt.

Myriad kombiniert die Leistungen von Apache Yarn und Apache Mesos. Damit entfällt die Entscheidung, ob ein Cluster mit Yarn oder Mesos betrieben werden soll, während Mesos gleichzeitig für eine dynamische Steuerung der Ressourcen auch über die CPU hinaus sorgt. Big-Data-Workloads lassen sich also parallel zu anderen Applikationen zu betreiben, einschließlich fortlaufenden Web Services, Streaming-Applikationen (etwa Storm), Build-Systemen, Integrations-Tools (beispielsweise Jenkins), HPC Prozesse (etwa MPI), Docker-Containern sowie individuellen Skripte und Applikationen.