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Converged Data Platform MapR startet Spyglass Initiative

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit der Spyglass Initiative für seine Converged Data Platform will MapR neue Einsichten in Betriebsabläufe ermöglichen und das Management wachsender Big-Data-Deployments vereinfachen.

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Flexible Dashboards zählen zu den neuen Features der MapR Converged Data Platform.
Flexible Dashboards zählen zu den neuen Features der MapR Converged Data Platform.
(Bild: MapR)

Unternehmen sollen dank aggregierter Informationen und Betriebsdaten, die sich problemlos mit anderen Abteilungen und Organisationen teilen lassen, von einer effizienteren Entscheidungsfindung profitieren. Zu den neuen Features der Converged Data Platform, die im Zuge der Spyglass Initiative entstanden, zählt eine erweiterte Suche über Cluster-weite Metriken und Logs hinweg. Das soll die Planung zukünftiger Schritte erleichtern.

Individuelle Dashboards

Zudem sind gemeinsam nutzbare, leistungsstarke und mobilfähige Dashboards vorhanden. Sie können von den Anwendern frei gestaltet werden und geben einen vollständigen Überblick über die Operationen eines Clusters. Mithilfe der Exchange-Funktion der MapR Converge Community lassen sich maßgefertigte Dashboards für Visualisierungstools wie Grafana und Kibana mit anderen Nutzern teilen. Ebenfalls neu an Bord sind erweiterbare APIs für die Integration von Drittanbieter-Lösungen.

Entkoppelte Projekte

Außerdem stellte MapR das Ecosystem Pack (MEP) vor. Dabei handelt es sich um eine Anwendung, die Nutzer mit den aktuellsten Versionen von Open-Source-Projekten versorgt, dabei aber gleichzeitig die Interoperabilität sicherstellt. Dazu werden die Projekte in zertifizierte Pakete verpackt und vierteljährlich ausgeliefert. Monatliche Updates sorgen für die Beseitigung von Bugs. MapR ist damit nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, das Plattform- und Open-Source-Projekt-Releases voneinander entkoppelt hat.

Weitere Updates

Ein weiteres Update betrifft die MapR-DB: Dort erlaubt die Multi-Master-JSON-Replikation nicht nur Recovery von JSON-Dokumenten, sondern gibt auch einen Überblick über Unternehmensdaten in lokalen Deployments. Optimiert wurde auch der Einsatz von SSDs, was für schnellere Parallelverarbeitung von Daten sorgt. Die neuen Features der MapR-Plattform werden voraussichtlich noch im dritten Quartal des Jahres verfügbar sein.

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