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Schemafreie SQL-Engine für Big Data in Unternehmen MapR ergänzt Hadoop-Distribution um Apache Drill 1.0

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Im Rahmen seiner Hadoop-Distribution wird MapR ab sofort Apache Drill 1.0 zur Verfügung stellen. Die Lösung ermöglicht Self-Service-SQL-Analysen und verzichtet dabei auf vordefinierte Schemata.

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MapR integriert Apache Drill in seine Hadoop-Distribution.
MapR integriert Apache Drill in seine Hadoop-Distribution.
(Bild: MapR)

Als Datenquellen können für Apache Drill etwa herkömmliche Transaktionssysteme oder neue Quellen wie Clickstreams, Sensoren sowie semi-strukturierte und unstrukturierte Daten dienen. Etablierte Tools aus dem Business-Intelligence- und Virtualisierungs-Umfeld werden unterstützt. Apache Drill soll die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit von Hadoop mit detaillierten Sicherheits-und Steuerungsfähigkeiten verknüpfen, die mandantenfähige Data Lakes und Datenhubs im Unternehmenseinsatz erfordern.

Viele Datenformate direkt auswerten

Zudem erlaubt die Lösung das Auswerten zahlreicher Datenformate im Self-Service-Verfahren, ohne dass die Informationen zuvor aufbereitet und transformiert werden müssen. Gleichzeitig soll Drill eine neue Stufe bei der Analyse von Daten des Internet der Dinge einleiten, da große Datenvolumen dominieren und potenziell jedes Gerät als Datenquelle ein anderes Format liefern kann. Im Treiber der standardisierten Datenbankschnittstelle ODBC findet sich zudem der Drill Explorer. Über ihn können Nutzer Daten anhand von Visualisierungstools und verbesserter Analysetechniken effektiver auswerten. Apache Drill unterstützt zudem SQL-basierte Sicherheitsvorkehrungen und den dezentralen Einsatz von BI-Tools, ohne dass dazu auf eine zentrale IT-Governance verzichtet werden muss.

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Link: MapR im Web

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