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Die datenanalytische Reife von Unternehmen Mängel im Datenmanagement bremsen die Digitalisierung

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Die BI & Analytics-Studie biMA 2017/18 von Sopra Steria Consulting in Zusammenarbeit mit dem Business Application Research Center (BARC) ergab, dass nur 25 Prozent der Unternehmen kein Datenqualitätsproblem haben.

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biMA®-Studie untersucht datenanalytische Reife von Unternehmen.
biMA®-Studie untersucht datenanalytische Reife von Unternehmen.
(Bild: Sopra Steria Consulting)

Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen gaben an, dass die Daten für Auswertungen widersprüchlich, unvollständig oder veraltet vorliegen. Demzufolge basieren Entscheidungen, die auf Managementebene getroffen werden, nicht auf allen verfügbaren Informationen und können somit angezweifelt werden. Grund für die geringen Fortschritte beim Datenmanagement sollen die schwindenden Budgets für BI & Analytics sein.

Mäßige Wettbewerbsvorteile

Der Rückgang der Investitionen liegt laut der Studie an den geringen oder fehlenden Return on-Investment der BI-&-Analytics-Initiativen. Die Unternehmen sollen sich zwar technisch verbessert haben und neue Analyse-Technologien und -Methoden verwendet haben, dennoch konnten laut Studie nur mäßige Wettbewerbsvorteile erreicht werden.

Schlechte Datenqualität

Um das Potenzial der wachsenden Datenbestände voll auszuschöpfen, müssen die Daten sinnvoll verknüpft werden. Das ist laut Sopra Steria Consulting nur mit ausreichender Qualität und Metadatenmanagement möglich. Allerdings geht aus der Studie hervor, dass 81 Prozent der Befragten Unternehmen BI-&-Analytics-Komponenten für Daten- und Qualitätsmanagement kaum nutzen würden.

Die Strategie

Das Thema der Strategieentwicklung wird von 43 Prozent der Befragten im eigenen Unternehmen bemängelt. Auch in den vergangenen fünf Jahren wurde von vielen Unternehmen die Strategieentwicklung nicht angegangen.

Lars Schlömer, Leiter BI & Analytics bei Sopra Steria Consulting, fasst zusammen: „Technisch sind alle Möglichkeiten vorhanden, sehr komplexe fachliche Fragestellungen zu beantworten. Unternehmen müssen sich allerdings noch stärker mit kreativen Anwendungsideen befassen und sich organisatorisch weiterentwickeln, damit BI-&-Analytics-Methoden ihr volles Potenzial entfalten können.“

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