Das Internet der Dinge erobert den Alltag

M2M rückt immer näher – mit Servern so groß wie Münzen

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Dazu ein paar Zahlen

Nach den Zahlen von IDC wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 8,5 Millionen mobile Funkverbindungen für die M2M-Kommunikation abgesetzt. 2017 werden es 23 Millionen sein. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 28 Prozent.

Ebenso sollen im nächsten Jahr 15 Milliarden smarte Geräte über das Internet vernetzt sein – also weit mehr als Menschen. Geräte, die ohne menschliches Zutun selbstständig Daten untereinander austauschen, finden verstärkt Einsatzmöglichkeiten für Privatanwender.

Im Zentrum vieler dieser Anwendungen steht das Smartphone. Es ist eine „Maschine“, deren mobile Datenservices viele M2M-Anwendungen ermöglicht, die dem Anwender das Leben angenehmer machen. Im „Smart Home“ steuern Privatanwender ihre Hifi-Anlage mit dem Smartphone, programmieren Heizungen oder steuern elektrische Rollläden. Es gibt bereits WLAN-fähige Waschmaschinen, die sich über eine Smartphone-App steuern lassen.

Von Smartphone bis zur Waschmaschine und dem Auto

Ausweiten dürfte sich in den kommenden Jahren aber vor allem das schnelle Zahlen per Smartphone. An vorderster Front steht hier das E-Ticketing im Personenverkehr. Aktuell können Bahnfahrer auf ausgewählten Verbindungen Tickets per Touch&Travel buchen. In Berlin, Potsdam sowie im Rhein-Main-Gebiet können Passagiere auf diese Weise alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Bei Miele können nicht nur Waschmaschinen kommunizieren; die Geräte sind mit „Miele @ Home” gekennzeichnet.
Bei Miele können nicht nur Waschmaschinen kommunizieren; die Geräte sind mit „Miele @ Home” gekennzeichnet.
(Bild: Miele)

Wer ein NFC-fähige Smartphones besitzt, muss es nur kurz an einen Kontaktpunkt an der Haltestelle halten, um die Fahrkarte zu erwerben. An der Zielhaltestelle meldet man sich auf die gleiche Weise wieder ab.

Das Auto ist eine weitere „Maschine“, die zusätzlichen Komfort bieten kann, wenn sie mit anderen Systemen kommuniziert. Flotten-Management gehört zu den gängigsten M2M-Anwendungen in Unternehmen. Taxi- oder Logistik-Unternehmen haben damit den unschätzbaren Vorteil, zu überblicken, wo jedes Fahrzeug der Flotte sich gerade befindet.

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