IoT-Zweckverband

M2.COM strebt einheitlichen Sensorstandard fürs Internet der Dinge an

| Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Nico Litzel

Offener Standard für das Internet der Dinge: Unter dem Namen M2.com setzt sich eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Advantech, ARM, Bosch Sensortec, Sensirion un Texas Instruments für die Schaffung einer einheitlichen IoT-Sensorplattform auf Basis des M2-Formfaktors ein.
Offener Standard für das Internet der Dinge: Unter dem Namen M2.com setzt sich eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Advantech, ARM, Bosch Sensortec, Sensirion un Texas Instruments für die Schaffung einer einheitlichen IoT-Sensorplattform auf Basis des M2-Formfaktors ein. (Bild: Advantech)

Advantech, ARM, Bosch Sensortec, Sensirion und Texas Instruments haben eine Arbeitsgemeinschaft zur Schaffung von Sensorstandards im Internet der Dinge gegründet. Unter dem Namen M2.COM soll diese die Schaffung einer standardisierten, offenen und physisch austauschbaren Sensor-Plattform fürs Internet der Dinge auf Basis des M2-Formfaktors vorantreiben.

M2 ist ein 22x30 mm messender Next-Generation form factor (NGFF) für Erweiterungsboards. Auf Grundlage dieses Formfaktors und gemeinsamer Technologien haben die Firmen Advantech, ARM, Bosch Sensortec, Sensirion und Texas Instruments die gemeinsame Entwicklung der IoT-Sensorplattform M2.COM angekündigt. Ziel ist die Schaffung einer einheitlichen, offenen Plattform für IoT-Sensoren und -Sensorknoten, die eine möglichst effiziente Entwicklung einer breiten Palette an Anwendungen für das Internet der Dinge ermöglichen soll.

Vom Silicon-Vendor bis zur vertikalen Anwendung: Überblick über Struktur und Verteilung der M2.com-Architektur.
Vom Silicon-Vendor bis zur vertikalen Anwendung: Überblick über Struktur und Verteilung der M2.com-Architektur. (Bild: Advantech)

„Eine der größten Herausforderungen, die heute ein schnelles Wachstum von Sensor-fähigen Geräten in den für IoT relevanten Märkten behindern kann, ist das Fehlen einer weit verbreiteten offenen Plattform“, meint Jeanne Forget, VP Marketing of Bosch Sensortec. „Als führendes Unternehmen bei MEMS und anderen Sensortechnologien ist es für Bosch Sensortec daher essentiell, aktiv an der Entwicklung offener Plattformen wie M2.COM mitzuwirken. Wir glauben, dass durch die Zusammenarbeit dieser kompetenten Partner die offene M2.COM-Plattform zu einem entscheidenden Baustein für Sensoren in IoT-Märkten wird.“

Firmen können auf Basis dieses Standards eigene Sensorboards entwickeln, welches jederzeit um ein kleinförmiges M2.COM-Plugin-Board ergänzt und so einfach und schnell mit zusätzlicher Informations- sowie Funk-Funktionalität erweitert werden kann. Auf diese Weise sollen sich vorhandene Sensorlösungen auch zukünftig schnell und unkompliziert durch neuere, leistungsfähigere oder effizientere Module austauschen lassen

Das modulare Design der M2.COM-Sensorplattform soll den schnellen Austausch der Module gewährleisten, um Anwendungen zu ermöglichen, mit der schnellen technologischen Entwicklung im Internet der Dinge Schritt zu halten und Ihre zukünftige Funktionalität zu gewährleisten.
Das modulare Design der M2.COM-Sensorplattform soll den schnellen Austausch der Module gewährleisten, um Anwendungen zu ermöglichen, mit der schnellen technologischen Entwicklung im Internet der Dinge Schritt zu halten und Ihre zukünftige Funktionalität zu gewährleisten. (Bild: M2.COM)

Das erste Produkt von M2.COM ist das WISE-1520-Board, eine schnurlose IoT-Plattform auf Basis der Wireless-MCU-Lösung SimpleLink CC3200 von Texas Instruments, die hohe Performance bei geringem Batteriebedarf verspricht. Die Plattform stützt sich auf einenTI ARM Cortex-M4-Prozessor und das auf IoT-Anwendungen zugeschnittene ARM mbed OS.

„Unter Ausnutzung der zahlreichen, von der eingebauten MCU angetriebenen I/O-Interfaces ist es ganz einfach, zahlreiche Sensoren mit M2.COM zu verknüpfen“, verspricht das Konsortium. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Herstellers: www.M2COM-standard.org.

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