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Studie Logistiker leisten bei Industrie 4.0 Pionierarbeit

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die „Industrie-4.0-Studie“ von CSC zeigt, dass sich die Logistik-Branche auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution einen Spitzenplatz in Deutschland erarbeitet hat.

Eine Studie von CSC zeigt, dass Logistiker eine Vorreiterrolle bei Industrie 4.0 einnehmen.
Eine Studie von CSC zeigt, dass Logistiker eine Vorreiterrolle bei Industrie 4.0 einnehmen.
(Bild: CSC)

Der Grund dafür: Speziell beim Materialfluss innerhalb von Unternehmen bilden digitale Transportketten oft schon heute kommunizierende Prozesse ähnlich einer „Smart Factory“ ab. Ein Know-how-Transfer dieser Praxiskenntnisse in die produzierende Industrie scheitert aber meist an fehlendem Personal. Laut der Studie verfügt nur jedes dritte deutsche Unternehmen über ausreichend Industrie-4.0-taugliche Fachkräfte, die sowohl IT-Wissen als auch Kenntnisse aus Logistik und Fertigung vorweisen können.

Logistik als Know-how-Lieferant

„Die Logistik sollte als Know-how-Treiber für Industrie-4.0-Projekte in der Fertigungsindustrie eine Schlüsselrolle spielen“, erklärt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Anschaulich werden die Pionierleistungen der Transportexperten nicht nur in den Distributionscentern von Unternehmen, sondern beispielsweise auch beim Containerumschlag der großen Überseehäfen oder im Schienengüterverkehr. Hier haben einige Unternehmen bereits den vollständigen Digitalisierungsgrad erreicht“, so Schünemann weiter.

Industrie 4.0 in der Praxis

Als Praxisbeispiel nennt CSC die Salzgitter Flachstahl GmbH mit ihrem integrierten Hüttenwerk. Rund 40 Millionen Tonnen der Aufträge transportiert das Unternehmen jährlich über den Schienengüterverkehr. Zu diesem Zweck wurde die Betriebssteuerung der Schwestergesellschaft VPS Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter umgestellt und nach dem Prinzip einer Smart Factory vollständig automatisiert. Das Hüttenwerk verfügt dadurch über eine voll digitalisierte Prozesskette. Manuelle Schnittstellen gehören der Vergangenheit an, konsequente Datenerfassung liefert eine Sicht auf das Betriebsgeschehen in Echtzeit. Gleichzeitig lassen sich auf Grundlage der Daten Kosten und Angebote exakt analysieren und kalkulieren. „Die Praxiserfahrungen der Logistik sollten für die deutsche Wirtschaft auf dem Weg zur Industrie 4.0 möglichst schnell nutzbar gemacht werden“, sagt abschließend Claus Schünemann.

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