Rund um IIoT-Lösungen

Kuka und Vinci Energies starten Kooperation

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Kuka und Vinci Energies wollen das IIoT vorantreiben.
Kuka und Vinci Energies wollen das IIoT vorantreiben. (Bild: Kuka)

Der Roboterbauer Kuka und Vinci Energies Deutschland bündeln künftig ihre Kräfte, um die Entwicklung und Implementierung von Industrial-Internet-of-Things-Systemen (IIoT) voranzutreiben.

Vinci Energies wird dabei mit seinen Marken Axians und Actemium auf Basis der IIoT-Plattform von Kuka ganzheitliche Industrie-4.0-Lösungen realisieren. Dabei sollen alle Schritte von der Konzeption bis hin zur Systemintegration abgedeckt werden. Die beiden neuen Partner wollen damit dem wachsenden Bedarf von Produktionsunternehmen an datengetriebener Prozessoptimierung passgenau Rechnung tragen.

Passgenaue Services

Wie die Unternehmen bekannt gaben, ergänzen sich ihre Zielmärkte ideal. Aus diesem Grund sei eine branchenübergreifende Lösungserarbeitung möglich. Kuka ergänzt durch die Kooperation zusätzlich gezielt die Skalierbarkeit zur Programmierung von IIoT-Microservices des internen Plattform-Anbieters Connyun. Integratoren wie Actemium können außerdem neue Services und Optionen auf Basis von Industrie-4.0-Technologien anbieten. Dies gilt sowohl für Neukonzeptionen als auch für den bestehenden Anlagenbereich. Dank der Partnerschaft von Kuka und Vinci Energies werden die Services gezielt an den Anforderungen der jeweiligen Fokusmärkte ausgerichtet.

Gemeinsames Digital Lab

Vinci Energies wird Anfang 2018 die Connyun-IIoT-Plattform in seinem neuen Digital Lab in Frankfurt am Main implementieren. Dabei werden Optimierungsprozesse anhand einer roboterbasierten Anwendung aufgezeigt. Aus gesammelten Roboter- und Prozessdaten und deren Analyse entstehen konkrete Handlungsempfehlungen zum Prozessaufbau. Axians übernimmt Architektur und Entwicklung der nötigen Softwaremodule und Schnittstellen. Actemium wird eng in Produkte, Lösungen und Services von Kuka integriert. Gemeinsam wollen die Unternehmen im Digital Lab dann branchenübergreifende Anwendungsfälle vorstellen.

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