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Projekt von Mayato und Caramba KI soll Autowäsche smarter machen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Gemeinsam mit dem Chemiespezialisten Caramba arbeitet der Analytics-Experte Mayato an einer KI-Lösung für Autowaschanlagen. Sie soll für bessere Reinigungsergebnisse und optimierten Umweltschutz sorgen.

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Mayato und Caramba wollen die Waschanlagentechnik mit KI voranbringen.
Mayato und Caramba wollen die Waschanlagentechnik mit KI voranbringen.
(Bild: Mayato / Caramba)

Bei den beliebten Autowaschanlagen ist der Umweltschutz ein konstant wichtiges Thema – etwa in Hinblick auf den Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch. Mayato und Caramba nehmen sich künftig dieses Themas an. Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) sollen moderne Waschanlagen individueller und umweltfreundlicher arbeiten. So sollen sie beispielsweise Schmutz auf den Fahrzeugen automatisch erkennen, geeignete Reinigungsmittel auswählen und deren Dosierung regeln. Die dafür nötigen Daten liefern verschiedene Sensoren in den Waschanlagen.

Verbesserte Ressourcennutzung

„Ziel ist es, die Dosierung der Reinigungschemie optimal auf den Verschmutzungsgrad des einzelnen Fahrzeugs abzustimmen und so den Verbrauch nachhaltig zu reduzieren. Damit landet weniger Chemie im Brauchwasser, das so leichter aufbereitet und in den Waschprozess zurückgeführt werden kann. Dadurch sinkt letztlich auch der Frischwasserverbrauch“, erklärt Dr. Bernd Weyershausen, Geschäftsführer Marketing & Sales von Caramba.

Neben der ressourcenschonenden Reinigung eröffnet der KI-basierte Ansatz auch veränderte Geschäftsmodelle: Bislang wurde die Reinigungschemie in Euro pro Liter verkauft – künftig könnte die Abrechnung dem „Pay per Wash“-Prinzip erfolgen. Betreiber von Waschanlagen erhalten damit mehr Kalkulationssicherheit.

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