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Matt Casters angeheuert Kettle-Entwickler verstärkt Neo4j-Team

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit Matt Casters konnte Neo4j einen neuen Chief Solutions Architect gewinnen. Casters ist Gründer und leitender Entwickler von Kettle, das die Grundlage für die BI-Plattform Pentaho Data Integration bildet.

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Matt Casters, neuer Chief Solutions Architect von Neo4j.
Matt Casters, neuer Chief Solutions Architect von Neo4j.
(Bild: Neo4j)

Der Open-Source-Spezialist wird bei Neo4j künftig dafür sorgen, dass sich Graph-Anwendungen einfacher in bestehende Architekturen integrieren lassen. Casters soll gemeinsam mit dem Neo4j-Solutions-Team mithilfe von Kettle die Implementierung vorantreiben. Ziel ist neben der vereinfachten Integration auch die Etablierung von Best Practices, um Neo4j-Projekte wiederholbar zu machen. Langfristig soll Casters die Neo4j-Graph-Plattform abrunden, die Möglichkeiten zur Datenintegration erweitern und für einen rationalisierten Datenimport sorgen. Anwender könnten dadurch ihre Graphanalysen mit weniger Aufwand durchführen.

„Wir können schon jetzt unglaubliche Dinge mit der Graphdatenbank realisieren – das unterscheidet Neo4j von anderen Datenbanken. Für mich sind die Integrations-Funktionen von Kettle in Verbindung mit Neo4j eine unschlagbare Kombination“, meint Casters.

Umfangreiche Expertise

Der Kettle-Gründer gilt als einer der führenden Entwickler für Datenintegration und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Business Intelligence. Casters arbeitete unter anderem als DBA bei Oracle und rief im Jahr 2005 das Kettle-Projekt ins Leben. Dort war er maßgeblich an der Entwicklung der ETL-Engine („Extract, Transform, Load“) beteiligt. Kettle bildete später die Grundlage für die BI-Plattform Pentaho Data Integration, die 2015 von Hitachi Data Systems übernommen wurde. Auch in Neo4j spielt Kettle eine Rolle: Anweder können Daten über die Neo4j-Instanz via Kettle auslesen und an relationale Reporting- und Visualisierungstools übermitteln. Weitere Synergien finden sich dabei im Workflow-Management sowie bei Data Lineage, zentralen Metadaten, MDM und Datenqualität.

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