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KI-gestützte Schwingungsanalysen Katana bringt Big-Data-Lösung für Maschinenbauer

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Katana, Geschäftsbereich von USU Software, bietet künftig eine Big-Data-Gesamtlösung für Mittelständler an. Das System richtet sich speziell an Hersteller von Dreh- und Fräsmaschinen.

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Katana nutzt die Schwingungen in Spindeln zur Anomalieerkennung.
Katana nutzt die Schwingungen in Spindeln zur Anomalieerkennung.
(Bild: Screenshot / USU Software)

Maschinenbauer sollen ihren Kunden dank der Katana-Plattform datenbasierte Dienstleistungen anbieten können. Zudem stellt Katana die Infrastruktur für Analysen und Prozessautomatisierung von der Datenübermittlung bin hin zur Aufbereitung der Ergebnisse bereit. Konkret sollen sich Beschädigungen und Stillstandzeiten vermeiden sowie Produktivität und Qualität erhöhen lassen.

Anomalien erkennen

Katana überwacht mizhilfe von Sensoren an den Achsen das Vibrationsverhalten von Spindeln, der zentralen Komponente in Dreh- und Fräsmaschinen. Ihr Status ist für den Maschinenzustand und die Produktqualität ausschlaggebend. Durch die Analyse der Messdaten lassen sich Anomalien frühzeitig erkennen und mögliche Defekte in einzelnen Komponenten oder fehlerhafte Produktionsprozesse identifizieren, so der Anbieter.

Machine-Learning-Verfahren erkennen dabei Abweichungen auf Basis von Referenzmessungen im fehlerfreien Betrieb. Die Überwachung der vorhandenen Anlagen erfolgt in Echtzeit und direkt während der Produktionsabläufe. Im Ergebnis soll das Verfahren unter anderem zu effizienteren Prozessen beitragen, da sich zum Beispiel Servicetechnikereinsätze gezielt vorbereiten und mittels Handlungsempfehlungen schneller durchführen lassen.

Weitere Informationen zur Plattform sind auf der Katana-Website zu finden.

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