Für den Unternehmenseinsatz

Kaspersky schützt Blockchain-basierte Anwendungen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Risikomanagement und Sicherheitsprobleme stellen Blockchain-Entwickler vor Hindernisse.
Risikomanagement und Sicherheitsprobleme stellen Blockchain-Entwickler vor Hindernisse. (Bild: TheDigitalArtist / Pixabay / Pixabay)

Mit Kaspersky Enterprise Blockchain Security will der russische Sicherheitsspezialist künftig Blockchain-basierte Anwendungen schützen, die von Unternehmen selbst entwickelt wurden.

Dazu umfasst die Lösung verschiedene Services. Ein Smart Contract und Chain Code Audit soll Verstöße im dokumentierten Verhalten, mögliche Schwachstellen sowie Fehler in der Geschäftslogik aufdecken. Letzteres kann die Ausführung eines Vorgangs verhindern, falls der Code beispielsweise falsche Daten aus der Blockchain verwendet oder wegen eines Fehler oder gar böswilliger Absicht zu falschen Ergebnissen führt. Das Audit sichert ab, dass Smart Contracts reibungslos und gemäß der Dokumentation arbeiten und keine Daten abfließen.

Schwachpunkte zuverlässig finden

Das Application Security Assessment soll zudem Schwachstellen innerhalb von Anwendungen identifizieren, die in der Blockchain-Infrastruktur ausgeführt werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie die Integrität der Blockchain nicht beeinträchtigen. Kaspersky nutzt dazu eine Kombination aus White-Box-Tests auf Basis von Quellecode-Analysen, Grey-Box-Tests mit Emulation des Insider-Know-how legitimer Benutzer sowie Black-Box-Tests mit Emulation des Insider-Wissens erfahrener externer Angreifer.

Die Resultate werden in einem Bericht zusammengefasst, der die technischen Details der gefundenen Schwachpunkte sowie entsprechende Maßnahmen zu deren Behebung aufführt. Unternehmen sollen somit Sicherheitsprobleme angehen können, ehe diese zu Schäden führen.

Zunehmende Angriffe erwartet

„Unternehmen entwickeln seit einigen Jahren Blockchain-Anwendungen und diese Innovationen können jetzt in die Unternehmensinfrastruktur implementiert werden“, erklärt Vitaly Mzokov, Head of Innovation Hub von Kaspersky. „Allerdings können Teams, die für Innovationen und diese Art der Technologien verantwortlich sind, auf zusätzliche Hindernisse in Bezug auf Risikomanagement und IT-Sicherheit stoßen. Ihre Ängste sind nicht unbegründet: mit der zunehmenden Verbreitung von Blockchain-Anwendungen auf Unternehmensebene werden Angriffe häufiger auftreten. Es besteht eine wachsende Nachfrage von Blockchain-Entwicklungsteams in Bezug auf Cybersicherheitsbewertungen, um das Projekt am Laufen zu halten“, ergänzt er.

Detaillierte Informationen zu Kaspersky Enterprise Blockchain Security sind auf der entsprechenden Website zu finden.

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