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Die KI als Verbündeter Kampf gegen Hasskriminalität im Internet

Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Dr. Robert Pelzer und sein Team untersuchen, welche Anforderungen ein KI-System erfüllen muss, um Sicherheitsbehörden beim Kampf gegen Hasskriminalität im Internet zu unterstützen.

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Künstliche Intelligenz soll Sicherheitsbehörden dabei helfen, Hasskriminalität im Internet aufzudecken.
Künstliche Intelligenz soll Sicherheitsbehörden dabei helfen, Hasskriminalität im Internet aufzudecken.
(Bild: Ulrich Dahl/Technische Universitaet)

Das Forschungsprojekt mit dem Titel „KISTRA – Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Früherkennung von Straftaten“ hat das Ziel, die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den ethisch und rechtlich vertretbaren Einsatz von KI durch Ermittlungsbehörden zur Erkennung, Vorbeugung und Verfolgung von politisch motivierten Straftaten mit Internetbezug zu erforschen.

Mitarbeit der TU Berlin

Das Zentrum der Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin wirkt ebenfalls bei diesem Projekt mit. Projektleiter Dr. Robert Pelzer sagt: „Wir wollen zum einen analysieren und verstehen, mit welchen Herausforderungen die Sicherheitsbehörden im Umgang mit Hass-Postings in sozialen Medien konfrontiert sind und welche Anforderungen die Ermittler*innen an ein KI-System stellen, mit dem ihre Arbeit unterstützt werden soll. Und zum anderen werden wir die Folgen und Risiken eines solchen Systems für den Ermittlungsprozess analysieren, um mit den Ermittler*innen gemeinsam zu überlegen, wie unsere Befunde in die Praxis einfließen können“

Dauer des Forschungsprojekts

Die Laufzeit des KISTRA-Projekts beträgt drei Jahre. Die Ergebnisse der Forschung sollen in einer neuen Zentralstelle, die im Bundeskriminalamt eingerichtet wird, zusammenlaufen, um die Verfolgung von Hasskriminalität im Internet zu unterstützen.

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