Schutz für das Smart Home

IoT-Tipps für Endanwender

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

TÜV TRUST IT gibt Tipps um das Smart Home sicherer zu machen.
TÜV TRUST IT gibt Tipps um das Smart Home sicherer zu machen. (Bild: TÜV TRUST IT)

Immer mehr vernetzte Geräte erleichtern das Leben in den eigenen vier Wänden. Doch viele der Produkte bieten nur eine geringe Sicherheit gegen Angriffe von außen.

Die TÜV TRUST IT wartet mit verschiedenen Tipps und Empfehlungen auf, um das smarte Zuhause vor unbefugten Zugriffen zu schützen:

  • 1. Benötige ich die Geräte wirklich als IoT, oder ist ein konventionelles Gerät ohne Smart-Funktionalität ausreichend?
  • 2. Wenn das Gerät nicht mehr ohne IoT-Funktionalität erhältlich ist (z. B. Smart TVs), muss es permanent mit dem Netzwerk verbunden sein?
  • 3. Für viele IoT-Geräte ist es sinnvoll, ein Gastnetzwerk einzurichten, um Internetanwendungen zu beschränken und die Nutzung zu protokollieren.
  • 4. Wenn das IoT-Gerät in Betrieb genommen wird, sollten so wenig Dateneingaben wie möglich vorgenommen werden. In den Grundeinstellungen ist es ebenso ratsam, so wenig Häkchen wie möglich zu setzen. Dadurch wird eine unnötige Informationsweitergabe vermieden.
  • 5. Bei der Wahl der Hersteller ist es wichtig zu wissen, wo die Daten abgespeichert werden. Liegen diese innerhalb der EU, greift die DSGVO. Außerhalb der EU kann das nicht garantiert werden.
  • 6. Bei Fragen bezüglich der Sicherheit des Consumer-Gerätes kann auch ein Anruf beim Hersteller für Klarheit sorgen.
  • 7. Vor dem Kauf eines Produktes ist es oftmals empfehlenswert, sich über Kundenbewertungen zu informieren, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu identifizieren.
  • 8. Durch regelmäßige Updates bleibt die Software auf dem neuesten Stand. Dies fügt nicht nur neue Funktionen hinzu, sondern schließt auch Sicherheitslücken.
  • 9. Bei der Wahl des Passworts empfiehlt es sich, ein möglichst langes Passwort zu wählen, dass zufällig zusammengesetzt wird und keine Namen oder Bedeutungen enthält. Zusätzlich sollte jedes Passwort auch nur ein einziges Mal verwendet werden.
  • 10. Wichtige Funktionen, wie beispielsweise Smart-Locks, sollten zusätzlich zu dem Smart Device noch mit physischen Funktionen gesichert werden. In diesem Fall ein herkömmlicher Schlüssel.

Hendrik Dettmer, Head of IoT Security Lab bei der TÜV TRUST IT, sagt: „Die IT-Sicherheit im Smart Home ist die Aufgabe von allen Beteiligten. Die angegebenen Tipps können einem Endkunden helfen, sein Smart Home abzusichern, aber auch die Hersteller müssen mehr im Bereich der IT-Sicherheit investieren und ihre Produkte gegen aktuelle Angriffe absichern.“

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