IoT-Plattform Cumulocity erhält erweiterten LoRa- und NB-IoT-Support

| Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Nico Litzel

Im Release 9 der IoT-Plattform Cumulocity der Software AG lassen sich nun ohne Programmieraufwand Geräte integrieren, die Low-Power-WAN-Technologien (LPWAN) für die Fern- und Langzeitüberwachung bei niedriger Bandbreite, einschließlich Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa), unterstützen.
Im Release 9 der IoT-Plattform Cumulocity der Software AG lassen sich nun ohne Programmieraufwand Geräte integrieren, die Low-Power-WAN-Technologien (LPWAN) für die Fern- und Langzeitüberwachung bei niedriger Bandbreite, einschließlich Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa), unterstützen. (Bild: © jamesteohart - stock.adobe.com)

Die Software AG präsentiert die Release 9 ihrer offenen Cloud-Plattform Cumulocity IoT. Die leistungsfähige verteilte Architektur der Plattform wurde mit zusätzlichen Funktionen für die Edge-Verarbeitung ausgestattet. So lassen sich nun ohne Programmieraufwand Geräte integrieren, die Low-Power-WAN-Technologien (LPWAN) für die Fern- und Langzeitüberwachung bei niedriger Bandbreite unterstützen

Cumulocity IoT erweitert im neuen Release 9 mit den Optionen zur Installation in mehreren Clustern die Hochverfügbarkeit und stellt Service-Providern ein ausfallsicheres Lösungsangebot zur Verfügung. Des Weiteren lassen sich nun ohne Programmieraufwand Geräte integrieren, die Low-Power-WAN-Technologien (LPWAN) für die Fern- und Langzeitüberwachung bei niedriger Bandbreite unterstützen, einschließlich Narrowband IoT (NB-IoT), Lightweight M2M (LWM2M) und Long Range (LoRa).

Cumulocity IoT der Software AG eignet sich für den Cloud-, On-Premise- und Edge-Betrieb und gibt Unternehmen und Service-Providern vollkommen freie Hand bei der Gestaltung, Erstellung, Implementierung und Erweiterung ihrer verteilten IoT-Installationen. Durch die verbesserte verteilte Architektur und Edge-Verarbeitung bietet Release 9 der Plattform Cumulocity IoT diverse Vorteile, darunter Betriebsautonomie der Geräte, erweiterte Verarbeitung lokaler Daten, reduzierte Datenströme und kürzere Reaktionszeiten. Benutzer können ihre Dashboards, Analysemodelle, Integrationsfunktionen und Anwendungen sowohl an der Netzwerkperipherie (Edge) als auch in der Cloud verwenden. Dabei verringern sie nicht nur die Bandbreite, sondern sparen auch Kosten ein und erhöhen die Sicherheit.

Bernd Gross, Senior Vice President, IoT and Cloud bei der Software AG sagt: „Unsere neue Edge-Verarbeitung verleiht der Endbenutzeranwendung größere Autonomie. Die Geräte erhalten ihre Anweisungen und Analysen nicht mehr von einer zentralisierten Cloud-Infrastruktur, sondern können die betreffenden Aufgaben eigenständig ausführen. Die Entwicklung eigenständiger Geräte wie selbstfahrender Autos, Drohnen und anderer IoT-Geräte schreitet rasch voran und verdrängt Cloud-Dienste, da die Verarbeitung zunehmend an die Netzwerkperipherie verlagert wird. Edge-Computing wird immer greifbarer. Daher müssen Unternehmen die der Peripherie erfassten Daten aggregieren und in Echtzeit analysieren, um intelligente Geschäftseinblicke zu erhalten.

IoT-Microservices und DevOps

Cumulocity IoT Release 9 enthält ein offenes, erweitertes Microservices-SDK (Software Development Kit) sowie Lifecycle-Support für Microservices und DevOps. Damit können Entwickler mithilfe von Docker-Containern erheblich einfacher robuste, skalierbare SaaS-Anwendungen (Software-as-a-Service) direkt für eine Microservices-Architektur konzipieren und entwickeln und diese in der Cloud oder in der Netzwerkperipherie implementieren und automatisiert verwalten. Docker-Container bieten eine völlig abgeschirmte Umgebung mit Ressourcenkontingenten, zentraler Anfragenautorisierung, Mandantenzugriff, Genehmigungsverfahren und Mandantenzuordnungen.

IoT-Platform-as-a-Service (PaaS)

Cumulocity IoT Enterprise Edition gestattet es Service-Providern, ihren Unternehmenskunden umfassende IoT-Plattformen anzubieten. Bei diesen IoT-Plattformen handelt es sich um Cloud-Dienste, die als White-Label-Lösung oder unter eigener Marke vom Unternehmen verwaltet werden und die hochskalierbare, hochverfügbare Plattformarchitektur des Service-Providers nutzen.

Dank der neuen virtuellen Mandantenfähigkeit und der vollständigen Trennung der Daten können Service-Provider schnell und automatisiert unverwechselbare Markenumgebungen für ihre Kunden erstellen und implementieren. Zeit für die Bereitstellung von Instanzen oder erhöhte Kosten für das Servicemanagement entfallen. Außerdem profitieren die Endbenutzer von den Self-Service-Funktionen, die dank der Übertragung administrativer Rechte und der nativen Mandantenfähigkeit verstärkt verfügbar sind.

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