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Software AG und Ifm Electronic kooperieren IoT-Geräte einfach mit der Cloud verbinden

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Software AG arbeitet künftig mit der Ifm-Unternehmensgruppe zusammen. Ziel der Kooperation ist es, Sensordaten und Informationen aus industriellen Anlagen und Maschinen Cloud-basiert zu visualisieren und auszuwerten.

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Die Cloud-Konnektivität von IoT-Geräten steht im Fokus der Kooperation der Software AG und Ifm Electronic.
Die Cloud-Konnektivität von IoT-Geräten steht im Fokus der Kooperation der Software AG und Ifm Electronic.
(Bild: PublicDomainPictures / Pixabay / Pixabay )

Zu diesem Zweck wird der Industrieautomationsspezialist Ifm künftig ein Edge-Portfolio anbieten. Es besteht aus Hard- und Software, die fast beliebige Maschinen, Anlagen und Geräte mit der Cumulocity IoT Cloud verbinden und die Daten für die Weiterverarbeitung aufbereiten soll. Im Rahmen der Kooperation wollen die beiden Partner ihre gemeinsamen Kunden auch mit Plug-&-Play-Lösungspaketen inklusive SaaS-Unterstützung für das Internet der Dinge beliefern.

Das gemeinsame Produktportfolio der Software AG und Ifm bildet grundsätzlich ein in sich geschlossenes Ende-zu-Ende-System, das dennoch den Einsatz anderer Cloud-Lösungen, Konnektoren und Gateways zulässt. Unternehmen sollen auf diese Weise weitestgehend unabhängig in der Wahl der eingesetzten Systeme sein.

Effizienz steigern, Prozesse vereinfachen

„Mit dem engen Zusammenspiel von Sensoren, Schnittstellen und der Cumulocity IoT Cloud gelingt uns die Vernetzung bisher isolierter Systeme aus der OT mit den Analysefähigkeiten moderner IT aus der Cloud. So werden für alle Unternehmen aus der produzierenden Industrie Automatisierungen möglich, die die Effektivität der Gesamtanlagen steigern“, erklärt Bernd Gross, CTO der Software AG.

„Im industriellen Kontext geht es in allen Digitalisierungsbestreben immer wieder um die drei Kernthemen Betriebszeiten verlängern, den Komfort erhöhen und die Effizienz verbessern“, führt Ifm-CEO Nadine Rahman weiter aus. Deswegen sei bei Digitalisierungsaktivitäten Simplifizierung nötig. Häufig scheitern Vorhaben an zu komplexen Herangehensweisen. „Wir wollen uns mit unseren digitalen Produkten darauf konzentrieren, unseren Kunden Lösungen für sehr spezifische Probleme im industriellen Wertschöpfungsprozess in der Produktion und an der mobilen Arbeitsmaschine zu liefern. Somit ist die Software an der Stelle Mittel zum Zweck und Teil der Lösung“, so Rahman.

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