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TPG übernimmt Linux-Anbieter Intel verkauft IoT-Spezialisten Wind River

| Autor: Sylvia Lösel

Nach neun Jahren unter den Intel-Fittichen verkauft der Chip-Hersteller den Linux-Anbieter Wind River an Investoren. Die Führungsriege soll unangetastet bleiben.

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Intel trennt sich nach neun Jahren wieder von Wind River.
Intel trennt sich nach neun Jahren wieder von Wind River.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Wind River bietet Software und Betriebssysteme für den Einsatz in eingebetteten Systemen an, zum Beispiel das Echtzeitbetriebssystem VxWorks. Nun wird das Unternehmen, das 2009 für eine Summe von 884 Millionen US-Dollar von Intel gekauft wurde, an die Investoren von TPG verkauft. Der Investor will das Wachstum des Unternehmens kräftig beschleunigen und sieht es als Marktführer bei den Themen industrielle Software, IoT und Edge Computing. Die Produkte von Wind River werden sowohl in der Luft- und Raumfahrt als auch in der Medizin- und Telekommunikations-Branche eingesetzt.

Wind River war Teil der IoT-Sparte von Intel, deren Umsatz im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar stieg – doch zu diesem guten Ergebnis trug der Anbieter offenbar selbst nur wenig bei, wie ein amerikanischer Branchendienst kommentiert.

Wind River soll allerdings weiterhin ein wichtiger Partner für Intel bleiben, die Führungsriege bleibt erhalten. Intel-Manager Tom Lantzsch sieht durch den Verkauf „die Fokussierung auf Wachstums-Chancen, die Intels Daten-zentrischer Strategie entsprechen,“ geschärft.

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 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin