End-to-End-Referenzarchitektur

Intel stellt IoT-Plattform vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Intel will mit seiner IoT-Plattform die Lösungsentwicklung im Internet der Dinge vorantreiben.
Intel will mit seiner IoT-Plattform die Lösungsentwicklung im Internet der Dinge vorantreiben. (Intel)

Mit der neuen IoT-Plattform hat Intel eine Referenzarchitektur präsentiert, die Konnektivität und Sicherheit im Internet der Dinge (IoT) vereinfachen und vereinheitlichen soll.

Die neue Plattform besteht aus IoT-Bausteinen in Form von Hard- oder Software, die für unbegrenzt viele Anwendungen konfigurierbar sind. Lösungsanbieter sollen auf dieser Basis einfacher IoT-Produkte fertigen und schneller zur Marktreife bringen können. Intel arbeitet bei der Entwicklung der IoT-Plattform mit etlichen Partnern zusammen, darunter beispielsweise Accenture, Dell und SAP. Eine umfangreiche Roadmap sieht Produkte in den Bereichen API-Management, Software-Services, Data-Analytics, Cloud-Konnektivität, intelligente Gateways, IT-Sicherheit und eine Produktlinie skalierbarer Prozessoren mit Intel-Architektur vor.

IoT-Neuheiten vorgestellt

Zu den neuen Produkten zählt das Wind River Edge Management System, das Cloud-Konnektivität zur Gerätekonfiguration, Datenerfassung und –übertragung sowie zur regelbasierten Datenanalyse bietet. Ein vordefiniertes IoT-Funktionsset ermöglicht den schnellen Aufbau branchenspezifischer IoT-Lösungen. Verschiedene IT-Systeme lassen sich per API-Management zusammenführen. Über einen Software-Agent ist Wind River Edge im neuen IoT-Gateway von Intel integriert. Die neue Version des Gateways enthält Leistungsverbesserungen, unterstützt vielfältige Arbeitsspeichertypen und bietet umfangreiche Kommunikationsoptionen. Derzeit bieten sieben ODMs IoT-Gateways an, zum Jahresanfang 2015 sollen 13 weitere ODM-Systeme folgen.

Mehr Sicherheit für Gateways

Eine weitere Neuheit ist McAfees Enhanced Security for Intel IoT Gateways. Die validierte Lösung versieht die Gateways mit einem erweiterten Sicherheitsmanagement. Intel Security gab zudem bekannt, die Enhanced-Privacy-Identity-Technologie (EPID) künftig auch anderen Chipherstellern anzubieten. EPID umfasst Anonymitätsfunktionen, integrierte Integritätschecks und ist in ISO- und TCG-Standards enthalten. Ebenfalls neu ist der Einsatz von Intel Mashery für die Entwicklung von Software mit der Intel API-and-Traffic-Management-Lösung. Kunden können nun auf die entsprechenden Tools zurückgreifen, um Daten-APIs zum internen oder externen Austausch zu bilden oder als kostenpflichtigen Service anzubieten.

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