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Intel präsentiert die Gewinner des Start-up-Wettbewerbs

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Oort — erweiterbares Smart Home

Der SmartHub von Oort dient als Schnittstelle zwischen Geräten, Internet und Apps (Android und iOS).
Der SmartHub von Oort dient als Schnittstelle zwischen Geräten, Internet und Apps (Android und iOS).
(Bild: Oort)

Das Internet der Dinge besteht aus einer Vielzahl verschiedener Funktechniken und nirgends ist der Standard-Dschungel dabei größer als bei Smart-Home-Systemen. Das Fehlen eines universellen Standards stellt Industrie und Kunden vor große Probleme.

Auch die polnische Smart-Home-Company Oort kann das zwar nicht ändern, setzt bei seinen Produkten mit Bluetooth Smart aber auf einen verfügbaren und leicht erweiterbaren Standard.

Wie CEO Radek Tadajewski erklärt, produziert Oort nicht nur eigene Smart-Home-Systeme, sondern steht als Dienstleister und Entwickler auch anderen Unternehmen offen.

Momentan bietet Oort den SmartHub, der als Schnittstelle zwischen Geräten, Internet und App (Android und iOS) fungiert, sowie weitere Produkte wie eine farbig regelbare SmartLED, eine schaltbare Steckdose und Finder-Beacons. Mit letzterem lassen sich etwa Schlüssel oder Haustiere orten.

Besonders interessant ist das verfügbare Prototyping Kit, das aus einem SmartHub und vier Bluetooth-Controllern besteht. Damit lassen sich Smart-Home-Eigenschaften in bestehende Geräte nachrüsten.

Die Beacons können etwa An-Aus-Zustände erkennen und managen, bieten eine Spannungsmessung und verfügen über einen Temperatursensor. Die Steuerung erfolgt über die zugehörige App.

n-join – Industrie 4.0 zum Nachrüsten

Das israelische Start-up n-join spezialisiert sich auf die unterbrechungsfreie Nachrüstung von smarten Industrie-4.0-Lösungen in bestehende Betriebe. CEO Haim Piratinskiy erläutert zu Beginn der Präsentation, warum das Internet der Dinge und Industrie-4.0-Lösungen häufig auf wenig Gegenliebe stoßen.

Die meisten Betriebe, die einen reibungslosen Produktionsablauf besitzen, bestehen demnach schon seit vielen Jahren und scheuen einen Umbau nach dem Motto „Never touch a running system“. Sie wissen zwar, dass das Potenzial beim Einsatz smarter Technik hoch sein kann, fürchten aber Komplikationen bei der Umrüstung.

Hier setzt n-join an, die ihre Data-Mining-Technik per Sensoren an Produktionsanlagen und Schaltschränken nachrüsten und dabei ein Plug-And-Play-Verfahren versprechen. N-join bietet dabei nicht nur die Technik, sondern kümmert sich später auch um die Aufbereitung der gewonnenen Daten.

Das Nutzer-Interface im Betrieb stellt die n-join-Software entweder auf PCs, Tablets oder Smartphones zur Verfügung. Das Kundenfeld von n-join umfasst momentan etwa Coca Cola oder das Green-Power-Programm des italienischen Stromversorgers ENEL.

n-join verspricht dabei Einsparungen beim Stromverbrauch, den Betriebsausgaben und bei Produktionszeiten.

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