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Intel präsentiert die Gewinner des Start-up-Wettbewerbs

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Nuimo — lässt das Design sprechen

Bei der Entwicklung des Nuimo, einem Universal-Controller fürs Smart-Home, standen das Design und die Ergonomie im Vordergrund. Das kreisrunde Gerät, das in Form und Größe an einen Eiskockey-Puck erinnert, kann mit verschiedenen Smart-Home-Lösungen gekoppelt werden.
Bei der Entwicklung des Nuimo, einem Universal-Controller fürs Smart-Home, standen das Design und die Ergonomie im Vordergrund. Das kreisrunde Gerät, das in Form und Größe an einen Eiskockey-Puck erinnert, kann mit verschiedenen Smart-Home-Lösungen gekoppelt werden.
(Bild: Senic)

Beim Berliner Start-up Senic dreht sich alles um Design. Laut Mitgründer Tobias Eichenwald mangelt es vielen IoT-Lösungen, die oft rein durch technische Aspekte erdacht werden, an Bedienfreundlichkeit. Bei der Entwicklung des Nuimo, einem Universal-Controller fürs Smart-Home, standen deshalb das Design und die Ergonomie im Vordergrund.

Das kreisrunde Gerät, das in Form und Größe an einen Eiskockey-Puck erinnert, kann mit verschiedenen Smart-Home-Lösungen gekoppelt werden. Momentan werden etwa Sonos-Lautsprecher, Belkin-WeMo-Produkte oder Philips-Hue-Lampen unterstützt.

Da die Verbindung auf Bluetooth setzt, sollen zukünftig viele weitere Produkt-Linien bedienbar werden. Senic gibt die typische Akku-Nutzungsdauer mit rund vier Monaten an.

Die Flexibilität erhält der Nuimo durch die verschiedenen Bedienmöglichkeiten: So bietet das Gerät etwa eine mechanische Button-Funktion, einen drehbaren Bedienring und ein Touchpad für Streichbewegungen. Dank integrierter Sensoren sind auch berührungslose Gesten möglich.

Der Nuimo lässt sich bereits für 159 US-Dollar (ca. 140 Euro) vorbestellen.

Senic arbeitet daneben auch mit Möbeldesignern an gemeinsamen Lösungen von Bedienelementen, die direkt in Möbel integriert werden sollen. So wären Bedienelemente in Tischoberflächen oder Armlehnen denkbar. Ziel ist ein möglichst natürliches und unauffälliges Design.

Hi-Park – Parkplatzsuche in Echtzeit

Das israelische Startup Hi-Park vereinfacht die Parkplatzsuche.
Das israelische Startup Hi-Park vereinfacht die Parkplatzsuche.
(Bild: Hi-Park)

Das aus Tel Aviv stammende Unternehmen Hi-Park überzeugte in der Präsentation mit einer großen Vision: Die gleichnamige App — die sich noch in Entwicklung befindet — soll zukünftig nichts andere als eine Echtzeit-Parkplatzsuche mit automatischer Navigation zum Zielort liefern.

Dazu filmt die App per Smartphone-Kamera im Auto ständig den Straßenverlauf und erkennt freie Parkplätze, deren Position dann sofort an den Server weitergereicht werden. Andere Nutzer erhalten die Informationen zu den vakanten Stellplätze auf ihre Hi-Park-App.

Damit dieses System global funktioniert, benötigt es allerdings einer großen Masse an Usern, die bereit sind, das Smartphone während der Fahrt filmen zu lassen. Um diese kritische Masse schneller zu erreichen, kooperiert Hi-Park in Ballungszentren mit Taxi-Unternehmern, die das Smartphone samt App während ihre Fahrten auf dem Armaturenbrett positionieren.

Neben der Vermarktung der App verspricht sich Hi-Park auf lange Sicht auch noch andere Erlösmöglichkeiten. So könnte die App etwa auch Straßenschäden erkennen und diese Infos automatisch an die zuständigen Ämter weiterleiten.

In der Präsentation wurde nicht ganz klar, ob die App tatsächlich Bilder oder Videofragmente überträgt oder lediglich per Algorithmus nach Parklücken sucht. Würden tatsächlich Bilder übertragen, wäre das wohl nicht im Einklang mit deutschem Recht.

Hierzulande ist die ständige Nutzung sogenannter Dashboard-Kameras etwa verboten, weil das unerlaubte Filmen öffentlicher Flächen stark eingeschränkt ist. Auch unbeabsichtigt gefilmte Passanten haben in Deutschland das Recht an ihrem eigenen Bild.

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