INTERNET OF THINGS MIT SAP LEONARDO

12.11.2019

Dem IoT werden gerade für die Industrie große Potenziale vorausgesagt. Der Artikel IoT mit SAP Leonardo, veröffentlicht im Fachmagazin BI-Spektrum, erläutert die Chancen und Möglichkeiten eines industriellen IoT-Szenarios mit SAP Leonardo und zeigt Leistungspotenziale auf.

Unterschiedliche Studien sehen erhebliche Wachstumspotenziale für das Internet of Things sowie für IoT-Plattformen. Gerade für die Industrie ist IoT das zentrale Thema im Kontext der digitalen Transformation. So geht eine Studie von Arthur D. Little und dem Verband der Internetwirtschaft davon aus, dass sich der Industrial-IoT-Markt bis 2022 im Vergleich zu 2017 verdoppeln und damit einen Umsatz von etwa 16,8 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaften wird. Im Anlagen- und Maschinenbau beispielsweise, so rechnet die Studie vor, ließen sich durch Remote Monitoring Stillstandzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Beim Blick auf Industrial-IoT-Plattformen ist Gartner kürzlich zu dem Ergebnis gekommen, dass der Markt aktuell noch als unreif einzustufen ist – eine Einschätzung, die zugleich auf erhebliche Wachstumspotenziale verweist.

Das sind Gründe genug, aktuelle Chancen und Möglichkeiten eines industriellen IoT-Szenarios zu erproben und zu bewerten. Aufgesetzt wurde das Szenario im unternehmenseigenen Digital Innovation Lab der INFOMOTION GmbH in Stuttgart als Proof-of-Concept in einer mit Fischer-Technik® simulierten, vollständig vernetzten Industrie-4.0-„Fabrik“ inklusive Produktion, Lager und Logistik.

Realisiert wurde das Projekt mit SAP Leonardo, der digitalen Innovationsplattform der SAP auf Basis der SAP Cloud Platform. SAP Leonardo bietet Apps und Services rund um das Thema Digitalisierung; zu den bereitgestellten Technologien zählen Machine Learning, Blockchain, Big Data und Analytics. Einen Schwerpunkt des Angebots bilden IoT-Dienste (vgl. Abb. 1). Dabei eröffnet die SAP Leonardo IoT Foundation die Möglichkeit, IoT-Szenarien selbst zu entwickeln. Im Zentrum steht dabei das „Thing Model“ des IoT Application Enablement Services, welches ein logisches Abbild eines physischen „Things“ ermöglicht und als Grundlage für die spätere Analyse und Anwendungsentwicklung dient. Die Verbindung von physischen und virtuellen Geräten und Motoren sowie die Ermöglichung der Kommunikation zwischen physischem und virtuellem „Thing“ übernimmt der „IoT Service“ mit der bequemen „Cockpit“ Oberfläche. Beide Services lassen sich dabei flexibel einsetzen und künftig in Teilen auch durch andere Bausteine austauschen.

Den vollständigen Artikel, der am 17. Oktober 2019 im Fachmagazin BI-Spektrum veröffentlicht wurde, können Sie sich hier herunterladen.