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Protolabs-Studie Industrie 4.0 weitet sich aus

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Protolabs, Hersteller für individuell gefertigte Prototypen- und Produktionsteile in Kleinserien, führte eine Studie zum Thema Industrie 4.0 durch.

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Daniel Cohn, General Manager bei Protolabs in Deutschland.
Daniel Cohn, General Manager bei Protolabs in Deutschland.
(Bild: Protolabs)

Der Studie zufolge sollen 74 Prozent der Entscheidungsträger in Fertigungsunternehmen von einer starken Ausweitung von automatisierten Fertigungsprozessen in den nächsten fünf Jahren ausgehen. 13 Prozent sogar von einer vollständigen Automatisierung.

Die Fertigungsindustrie

Die Studie wurde zeitgleich in Deutschland, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland die Fertigung mit Begriffen wie „Industrie 4.0“ und „Roboter & automatisierte Prozesse“ in Verbindung gebracht werden. 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland für Industrie 4.0 und den Anstieg von digitalen Prozessen gut vorbereitet ist. Ähnlich sieht es in Frankreich mit 54 Prozent und Großbritannien mit 50 Prozent aus.

Weitere Investitionen sind nötig

Um auch weiterhin zukunftsfähig zu sein, sind laut 63 Prozent der in Deutschland Befragten kurzfristige Investitionen in Betriebsmittel und Ausstattung notwendig. Auch höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Fokussierung und Investitionen in MINT-Talente im verarbeitenden Gewerbe und in der Industrie seien wichtige Punkte, damit deutsche Unternehmen ihre Position in der globalen Fertigungsindustrie halten können.

Dazu Daniel Cohn, General Manager bei Protolabs in Deutschland: „Digitalisierung und Automatisierung können langfristige Kosten- und Zeiteinsparungen in allen Branchen bewirken. Unternehmen, die überhaupt keine digitalen, automatisierten Prozesse oder Technologien einsetzen, werden auf lange Sicht Nachteile haben.“

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