Fachkongress in Ost-Westfalen

Industrie 4.0 in der Praxis

| Autor / Redakteur: Ines Stotz / Nico Litzel

Das Themenspektrum des parallelen Wissenschaftsforums reicht von Technologien über Entwicklungsmethoden, Industrial Data Science und Mensch-Maschine-Interaktion hin zu Einführungsstrategien und Geschäftsmodellen.
Das Themenspektrum des parallelen Wissenschaftsforums reicht von Technologien über Entwicklungsmethoden, Industrial Data Science und Mensch-Maschine-Interaktion hin zu Einführungsstrategien und Geschäftsmodellen. (Bild: Fraunhofer IEM)

Intelligente Maschinen, vernetzte Produktionsanlagen, Assistenzsysteme und Smart Services: Der 2. Fachkongress „Industrie 4.0 in der Praxis“ am 11. und 12. Mai in Paderborn gibt einen Überblick über Ergebnisse aus Forschungsinitiativen in Deutschland.

Unter dem Motto „Von guten Beispielen lernen“ präsentieren Experten aus der Industrie Lösungen für die Produktion von morgen. In Vorträgen, Foren und einer Ausstellung können sich Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft informieren und austauschen. Veranstalter ist der Spitzencluster it's OWL gemeinsam mit weiteren Partnern.

Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu (Geschäftsführer it's OWL Clustermanagement GmbH und Direktor Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM): „Der Weg zur digital vernetzten Produktion ist noch mit vielen Herausforderungen verbunden. In den Programmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden bzw. werden über 100 Projekte umgesetzt, in denen Unternehmen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen Lösungen für die Produktion von morgen erarbeiten. In unserem Kongress werden die beteiligten Unternehmen Ergebnisse präsentieren – aus der Praxis, für die Praxis. Dadurch bieten wir ein einzigartiges Forum in Deutschland.“

Als Keynote-Speaker

präsentieren Thomas Böck (Geschäftsführer Claas) und Thomas Hegenborg (CEO Fastems Group, Schweden) Strategien und Anwendungsbeispiele, wie ihre Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung für Produktion, Produkte und Services nutzen. Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Dennis Kundisch (Universität Paderborn) geben einen Überblick über neue Ansätze aus der Forschung und Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft.

Einen Einblick in die Praxis

vermitteln die beteiligten Unternehmen aus den Projekten der Forschungsinitiativen Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden (BMBF), Smart Service Welt und Autonomik für Industrie 4.0“ (BMWi) sowie Spitzencluster it's OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe. Sie stellen Ergebnisse und Wirkungen ihrer Projekte vor. Themenbereiche sind beispielsweise intelligente Maschinen und vernetzte Anlagen, modulare Antriebstechnik und energieeffiziente Produktionslogistik, der Einsatz von Augmented Reality und Datenbrillen in der Produktion sowie neue Geschäftsmodelle. Beispielhafte Anwendungen präsentieren u. a. Atos, Beckhoff, DMG Mori, GEA, Lenze, KEB, Siemens und Wago.

Veranstalter des Fachkongresses

ist die it's OWL Clustermanagement GmbH in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Programmen Smart Service Welt und Autonomik für Industrie 4.0 des Bundeswirtschaftsministeriums, der Nationalen Plattform Industrie 4.0, Produktion NRW, dem Projektträger Karlsruhe und Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand.

Ergänzendes zum Thema
 
Forschungsinitiativen im Zukunftsfeld „Industrie 4.0“

Der Kongress hatte 2015 seine Premiere und fand mit 350 Teilnehmern eine große Resonanz. Er ist Teil des „Wissenschafts- und Industrieforums Intelligente Technische Systeme.“ Das Wissenschaftsforum legt den Schwerpunkt auf die Grundlagen und die Entwicklung intelligenter Produkte und Produktionsverfahren. Veranstalter sind das Heinz Nixdorf Institut und das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM. Besucher des Fachkongresses haben auch die Möglichkeit, an dem Wissenschaftsforum teilzunehmen.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter: www.wissenschafts-und-industrieforum.de

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Elektrotechnik. Verantwortliche Redakteurin: Ines Stotz

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